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Aktuelles 2013/2014

Die Festung steht:

Herren I+II sowie A- & B- Jugend zuhause ohne Punktverlust

Der 36:28 Heimsieg der SGWD im Derby gegen die HSG Freiburg besiegelte die fast schon Uneinnehmbarkeit14159370802_8d297ef3e3_n der Festungen Kastelberghalle Waldkirch und Sporthalle Denzlingen, denn in allen Heimspielen verließen die männliche A- und B-Jugend sowie die Herren I und II das Parkett als Sieger.

Beim Zwischenstand von 9:3 für den Landesligameister schien es schon so als sei die Messe bereits gelesen, doch spielten die Hausherren dann nicht mehr ganz so konsequent gegen undisziplinierte Freiburger, gegen welche bereits nach knapp fünf Minuten die erste rote Karte gezückt wurde. Leider war es nicht die letzte, denn in Halbzeit zwei wurde dann auch Dennis Ganter sogar mit Bericht disqualifiziert, nachdem er den Schiedsrichtern aus Frust über eine Zeitstrafe den Vogel zeigte. Weiter wurde auch Nils Weber aufgrund überharten Einsteigens disqualifiziert.

Zurück zum Spielgeschehen: Nach gutem Start der SG kamen die Gäste wieder auf Tuchfühlung heran, bevor die Hausherren einen Zwischenspurt zum 19:13 Halbzeitstand hinlegten.

Ganz nach dem Prinzip „nur nicht zu viel tun“ verlief die zweite Halbzeit. Dass die SG am Ende als verdienter Sieger vom Platz gehen sollte stand nicht zur Debatte. In der Offensive hatten die Strübin-Schützlinge fast immer Ideen und schlossen auch erfolgreich ab, der nachlässigen Defensive hatte es die HSG zu verdanken auf Schlagdistanz zu bleiben. In den letzten drei Minuten zeigten die SGler dann wieder was in ihnen steckt. Hohes Tempo nach vorne spiegelte die Spielweise der Elztäler wieder, bevor dann Jan Disch per schönem Kempa, das vorerst letzte Landesliga-Tor für die SG Waldkirch-Denzlingen erzielte.Sebastian wir danken dir für die geile Zeit

(Sebasian wir danken dir für die geile Zeit)

SGWD: Meyndt, Philipp; Disch (7/1), S. Strübin (1), Engler (3), T. Hoch (2), P. Hoch (2), Zank (3), Mlinarevic (5), Bludau (4), F. Strübin (5), Preißl (1)

Bericht: Jürgen Meyndt

Foto: Sabrina

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SGWD auch in Teningen erfolgreich

In einem temporeichen und torreichen Spiel setzte sich der designierte Meister Waldkirch-Denzlingen mit 36:33 gegen die Drittliga-Reserve der SG Köndringen-Teningen durch.

Dabei standen die Vorzeichen für Spielertrainer Strübin unter keinem guten Stern, fehlten mit Fabian Strübin und Marius Schmieder die beiden etatmäßigen Rückraum-Linken aus beruflichen Gründen. Andi Bachmann setzte verletzungsbedingt aus und Marco Forster wird den Elztälern aufgrund eines Kreuzbandrisses langfristig fehlen.DSC_0063

Die Gäste legten gleich vor, aber auch Teningen spielte ein hohes Tempo und blieb den Gästen auf den Fersen, ließ sich auch von der starken Anfangsphase der SGWD, in der sich die Kandelstädter eine 10:5 Führung erwarfen, nicht beeindrucken und egalisierte das Spiel beim 13:13 wieder. Doch aufgrund der Achse Mlinarevic Gebrüder Hoch sowie einem starken Karsten ZankDSC_0078 brachte sich Waldkirch-Denzling zur Halbzeit mit 19:16 in Führung.

In Halbzeit zwei hielten beide Mannschaften das Tempo hoch. Teningen kam hauptsächlich über AußenDSC_0091 zu Torerfolgen, während die Gäste ihre Tore verteilten. Die Hausherren kamen immer wieder auf zwei Tore heran, konnten das Spiel aber nicht mehr ausgleichen, sodass die SGWD weiterhin ohne Punktverlust in der Rückrunde bleibt.

Nächsten Sonntag gastiert die HSG Freiburg in Denzlingen zum letzten Spiel der Runde. Die SG ist gewillt zuhause eine weiße Weste zu behalten um sich meisterlich in die Südbadenliga zu verabschieden.

SGWD: Meyndt, Philipp; Disch (7/7), S. Strübin, Engler (2), T. Hoch (3), P. Hoch (5), Zank (5), Mlinarevic (7), Bludau (2), Faller (1), Preißl (2), Fahrländer (1), Bachmann

Bericht: J. Meyndt

Foto: Toni

SG eiskalt gegen die Sportfreunde aus Freiburg

Mit 30:24 gewann der designierte Landesligameister Waldkirch-Denzlingen das Spitzenspiel gegen den zweitplatzierten Verfolger SF Eintracht Freiburg. Wer gedacht hätten die Hausherren würden das Spiel ob der bereits gesicherten Meisterschaft ruhiger angehen zeigte sich am vergangenen Samstagabend getäuscht. Konzentriert und motiviert begannen die Strübin-Schützlinge, die kompakte 6:0 Defensive um Kapitän Thomas BludauThoma Bludau2979 und Patrick Hoch packte beherzt zu und ließ die Ebner-Achse der Gäste kaum zum Zuge kommen. In der Offensive zeigte sich die SG von der besten Abwehr der Liga nur wenig beeindruckt, nahm sich kaltschnäuzig Würfe und legte vor. Jan Disch glänzte hierbei variantenreich von der Außenposition und auf der anderen Flügelseite legte Andreas Engler seine Schiffnerphobie ab. Mitte der ersten Halbzeit ließ die Konzentration kurz nach, die Offensive kam ins Stocken und durch schnelle Gegentore waren es die Gäste die zum 8:9 vorlegten. Die Hausherren aber fingen sich wieder, schlossen konzetriert ab und waren zur Halbzeit mit 14:10 im Vordertreffen.

 

Disch gegen Schiffner2954

Mit hohem Tempo kamen die Kandelstädter aus der Kabine, legten weiter vor und ließen Freiburg nicht mehr näher als vier Tore heran kommen. Einige Patzer in der Defensive wurden von der SGWD mit starker Angriffsleistung egalisiert und am Ende stand beim 30:24 der verdiente Sieger fest. Der Dank der Mannschaft gilt den zahlreichen Zuschauern, die den Weg in die Kastelberghalle gefunden hatten und die Mannschaft lautstark unterstützten.

Am kommenden Sonntag geht die kurze Reise nach Teningen, wo Spielertrainer Strübin weiter testen kann, was für Alternativen für die kommende Runde in Frage kommen. Was außer Frage steht ist, dass auf Sieg gespielt wird, heißt es doch Derbytime in der Teninger Ludwig-Jahn Halle.

 

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (5/2), Schmieder (6), S. Strübin (3), Engler (3), T. Hoch, P. Hoch (5), Mlinarevic (4), Forster, Bludau, F. Strübin (3), Preißl(1), Faller

Bericht: Jürgen Meyndt

Bilder: Klaus Unmüssig

Der nun sichere Meister zeigte sich gnadenlos

Mit einem 45:16 Heimsieg gegen Schopfheim sicherte sich die SG Waldkirch-Denzlingen vor grandioser Kulisse zwei Punkte und ist nunmehr auch rechnerisch nicht mehr von Verfolger SF Eintracht Freiburg einzuholen, was die Strübin-Sieben zum designierten Meister der Landesliga-Süd in der Runde 13/14 macht.IMG_0439x

Von Anfang an zeigten die Hausherren, dass sie nichts herschenken wollten, arbeiteten solide und konsequent in der Defensive, eroberten Bälle bzw. zwangen die Gäste in schlechte Wurfsituationen und konterten gnadenlos. Im Minutentakt entstanden gute Torchancen für die SG und nach knapp 15 Minuten stand eine 12:2 Führung zu Buche. Mit weiter hohem Tempo legten die Elztäler weiter vor und erarbeiteten sich bis zum Seitenwechsel eine komfortable 21:7 Führung.

Nach der Pause ging das Spiel ähnlich weiter wie zuvor. Der Gast war überfordert, die SG haushoch überlegen. Respekt gegenüber den verletzungsgebeutelten Schopfheimern, welche mit einem 9 Mann dünnen Kader bis zum Spielende aufopferungsvoll kämpften und das Handball spielen nicht einstellten zollten nun auch die Waldkircher Trommler, die nun auch die Gäste anfeuerten. Geändert an der Überlegenheit der Hausherren hat das alles nichts und mit 45:16 siegte die heimische SG um den Denzlinger Spielertrainer Sebastian Strübin und steht drei Spieltage vor Saisonende bereits als Meister fest.IMG_0419x

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SGWD: Disch 5, Bachmann 3,Schmieder 4,S. Strübin 1, Engler 5, T. Hoch 5, P. Hoch 3, Mlinarevic 8/1,

Forster  9,Bludau 1, Faller 1.

Bericht: J. Meyndt

Foto: Klaus (mehr Fotos vom Spiel unter Fotogalerie)

BZ schreibt:

„Kein Qualitätsverlust beim Wechsel“

BZ-Interview: Spielertrainer Sebastian Strübin über den Landesligatitel mit den Handballern der SG Waldkirch/Denzlingen.

  1. Raupenbildung nach dem Gewinn des Landesligatitels: Die Handballer der SG Waldkirch/Denzlingen mit Trainer Sebastian Strübin (5). Foto: Daniel Fleig

 

HANDBALL. Der Jubel in der Waldkircher Kastelberghalle war groß. Mit einem deutlichem 45:16-Erfolg gegen den SV Schopfheim krönten sich Handballer der SG Waldkirch/Denzlingen vorzeitig zum Meister der Landesliga. Die Elztäler drücken der Liga in dieser Spielzeit ihren Stempel auf. Neben 21 Siegen mussten die Waldkircher nur eine Niederlage und ein Unentschieden hinnehmen. Über den Meistertitel, weitere Ziele und die Zukunft in der Südbadenliga sprach Nils Müller mit Spielertrainer Sebastian Strübin.

BZ: Haben Sie vor der Saison gedacht, dass es für Ihre Mannschaft ein derartig reibungsloser Durchmarsch wird?
Strübin: Dass wir gute Chancen auf den Meistertitel haben, war mir schon bewusst. Dass wir aber mit so großem Vorsprung Meister werden, hat mich positiv überrascht.
BZ: Für viele waren Sie bereits vor Saisonstart Favorit. Hat diese Favoritenrolle die Mannschaft zusätzlich motiviert?
Strübin: Unsere Jungs haben Spaß am Spiel, sind heiß bei jedem Training. Da braucht es von außen keine zusätzliche Motivation. Der Spaß am Handball ist Motivation genug.BZ: Ihre Mannschaft hat in der Saison nur zweimal Punkte liegen gelassen, warum ist sie so viel stärker als der Rest der Liga?
Strübin: Unser großer Vorteil ist die Breite des Kaders. Wir sind die einzige Mannschaft der Liga, bei der, wenn der gesamte Kader komplett durchgewechselt wird, trotzdem kein Qualitätsverlust entsteht.
BZ: Gab es einen Zeitpunkt in der Saison, den Sie als richtungweisend für den Gewinn der Meisterschaft ansehen würden?
Strübin: Ja, das waren die Wochen nach Fasnacht. Damals haben wir in Weil ein ganz wichtiges Spiel gewonnen. Da die Freiburger Eintracht, unser direkter Verfolger, zeitgleich verloren hat, gab es eine gewisse Euphorie in der Mannschaft. Als die Eintracht eine Woche später nochmals verlor, wussten wir, dass wir es in der eigenen Hand haben.
BZ: Was ist die Zielsetzung für die letzten Saisonspiele? Werden Sie vielleicht personell oder taktisch experimentieren?
Strübin: Wir sind zuhause ungeschlagen, und das wollen wir bis Saisonende auch bleiben. Personell wird es keine großen Experimente geben. Wir sehen die letzten Spiele allerdings auch als Vorbereitung für die nächste Saison und wollen taktische Neuerungen ausprobieren.
BZ: Haben Sie sich schon Gedanken über die Südbadenliga gemacht? Wie wollen Sie diese Liga angehen?
Strübin: Als die Eintracht jetzt zwei Mal verlor, habe ich angefangen, mir Gedanken zu machen, was wir optimieren und verbessern müssen. Wir wissen, dass es sehr schwer werden wird. Schließlich ist es ein anderes Niveau. Wir wollen uns rechtzeitig neue Sachen aneignen, um dort besser bestehen zu können.
BZ: Gibt es bereits personelle Planungen?
Strübin: Der Kader bleibt zu größten Teilen zusammen. Wir sind dennoch mit zwei, drei Spielern im Gespräch, um uns gezielt zu verstärken.

Kompakt: Beim 45:16 (21:7)-Erfolg am vergangenen Samstag gegen den SV Schopfheim ließ die SG Waldkirch/Denzlingen von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass sie mit einem Sieg die Meisterschaft klarmachen wollte. Hochmotiviert gingen die Gastgeber zu Werke und ließen den personell angeschlagenen Schopfheimern nicht die Spur einer Chance. Nach zwölf Minuten stand es bereits 10:2 für die Gastgeber. Trotz eines Vorsprungs von 14 Toren zur Halbzeit gaben sich die Elztäler nach dem Wechsel nicht mit Ergebnisverwaltung zufrieden. Die Denzlinger verteidigten weiter aggressiv und überrannten die bedauernswerten Schopfheimer förmlich mit ihrem gefürchteten Tempohandball. Was danach kam, war Freude pur. Bis in die frühen Morgenstunden wurde in Waldkirch der vorzeitige Meistertitel gefeiert.

ZUR PERSON: SEBASTIAN STRÜBIN

Der 31-jährige Lehrer ist seit 2007 Trainer bei der SG Waldkirch/Denzlingen. Zusätzlich ist er im Verein Jugendleiter und für die ganz Kleinen unter den Handballern (Miniminis und Superminis) verantwortlich. Als Spielertrainer ist er für die Elztäler nicht nur neben, sondern auch auf dem Feld aktiv.

SGWD sichert sich vier Matchbälle

Insbesondere durch eine gute Abwehrleistung sicherte sich die SG Waldkirch-Denzlingen mit dem 28:19 Sieg in Steißlingen ganze vier Matchbälle zur Meisterschaft. Zwar kam der Elztal-Express nicht ganz ins Rollen, sodass Tore eher Mangelware waren, aber von Anfang an war zu spüren, dass die Gäste dem TuS kaum Möglichkeiten geben wollte Tore zu erzielen.DSC_0013 Steißlingen legte , die Elztäler zeigten sich vorerst weniger gefährlich in der Offensive, aber durch eine bärenstarke Abwehrleistung der Gäste war die Partie offen. Beim 2:1 lagen die Hausherren zuletzt in Front, beim 4:4 das Spiel zum letzten Mal egalisiert, die SG legte vor und Steißlingen blieb zunächst dran, weil die Gäste es verpassten ein hohes Tempo gegen quantitativ schwach besetzte Steißlinger zu gehen. So wurde beim Stand von 10:9 für die Kandelstädter die Seiten gewechselt.

Hellwach kamen die Strübin-Schützlinge aus der Pause, mit vier Toren in Folge wurde die Führung auf 14:9 ausgebaut und nun ein extrem hohes Tempo gefahren. DSC_0025Der Hausherr konnte dieses Tempo nicht über Dauer mithalten, kam zunehmend ins Hintertreffen und musste sich schließlich der SG als verdientem Sieger geschlagen geben, weil diese auch in ihrer Defensivleistung nicht nachließ. Weiter zu erwähnend ist, dass Spielertrainer Strübin zu Höchstform auflief und mit 11 Treffern bester Torschütze des Spiels war. Somit war die SGWD am Ende auch der verdiente Sieger und sicherte sich beim Endstand von 19:28 alle Möglichkeiten auf den Meistertitel der Saison 13/14 in der Landesliga Süd.DSC_0029

Erster Matchball ist das Heimspiel gegen den SV Schopfheim am kommenden Samstag in der Waldkircher Kastelberghalle.

 

SGWD: Meyndt, Esterhazy, Philipp; Disch (2), Schmieder (1), S. Strübin (11/4), Engler (2), T. Hoch (1), P. Hoch (1), Zank (4), Mlinarevic, Forster (1), Bludau (2), Preißl (3)

 

Bericht: J. Meyndt

Fotos: Toni

 

SGWD mit hässlichem Sieg gegen Ringsheim

Trotz einer insbesondere in der ersten Halbzeit kläglichen Defensivleistung konnte sich Tabellenführer Waldkirch-Denzlingen mit 34:32 durchsetzen.2314

Es schien so als sei ein Sieg in den Köpfen der SG-Spieler schon gewiss und die angebrochenen 60 Minuten würden zum Selbstläufer. Doch weit gefehlt. Die passive Abwehr der Hausherren lud Ringsheims Rückraumkanonier Vincent Oßwald geradezu zum Torewerfen ein, welcher dies dankend annahm und sechs der sieben ersten Gästetreffer erzielte und maßgeblich am 16:18 Halbzeitstand für Ringsheim beteiligt war.

Nach dem Seitenwechsel trumpfte die SG mit dem genesenen Andreas Bachmann auf, der zusammen mit Ringsheim-Schreck Ivan Mlinarevic 2324die SG ins Spiel zurück brachte. Die kurze Deckung gegen Oßwald zeigte Wirkung, die Hausherren eroberten nun einfache Bälle und nach 50 Minuten war das Spiel beim 28:28 egalisiert. Die SG erzielte gegen nun passive Gäste einfache Tore durch Fabian Strübin und konnten am Ende einen hässlichen und etwas glücklichen 34:32 Heimsieg einfahren.

Die Niederlage der SF Eintracht beschert den Elztälern nun sieben Punkte Vorsprung auf Platz zwei. Bei fünf ausbleibenden Spielen kann die SGWD mit zwei weiteren Siegen die Meisterschaft bereits sichern. Soll heißen volle Konzentration auf das Auswärtsspiel gegen eine starke Steißlinger Südbadenligareserve am kommenden Samstag.

 

SGWD: Meyndt, Philipp; Disch (4/4), Schmieder (2), S. Strübin (1), P. Hoch (2), Mlinarevic (10/5), Bludau (1), F. Strübin (6), Faller (2), Zank (3), Preißl, Bachmann (3), Forster

Bericht: J. Meyndt

Foto: Sabse

(mehr Bilder unter Fotogalerie)

Tabellenführung gefestigt

In einem würdigen Spitzenspiel vor grandioser Kulisse konnte sich die SG Waldkirch-Denzlingen mit 34:28 beim Tabellendritten in Weil durchsetzen.

In einer intensiven Anfangsphase lieferten sich beide Mannschaften einen halboffenen Schlagabtausch, wobei Fabian Strübin FabianDSC_0012mit drei Treffern aus drei Würfen ein Bilderbuchstart zum 3:1 gelang. Der heimische ESV tat sich etwas schwer gegen die offensive Deckung des Tabellenführers, konnte aber aufgrund einer eigenen starken Deckung zum 8:8 ausgleichen und selber zum 9:8 vorlegen. Doch auch die SG spielte nun wieder strukturierter in der Offensive, zog die kompakte Weiler Abwehr auseinander und erarbeitete sich Chancen, wodurch eine 14:12 Pausenführung resultierte.

Nach Wiederanpfiff stiegen beide Mannschaft hochgradig intensiv ins Spielgeschehen ein, fuhren ein hohes Tempo und angeführt von einem stark aufspielenden Sebastian PreißlSebatian Preißl DSC_0024 gelang es den Gästen die Führung weiter auszubauen, so stand es nach etwa 40 Minuten 20:16. Weil haderte öfters mit Schiedsrichterentscheidungen und schwächte sich somit selbst. Als Routinier Markus Schönmüller nach seiner dritten Zeitstrafe nicht mehr am Spielgeschehen teilnehmen durfte, hatten die Elztäler einen weiteren Vorteil auf ihrer Seite. Doch vorerst gelang es nicht gegen aufopferungsvoll kämpfende Hausherren eine Vorentscheidung zu erspielen. Insbesondere verhalfen katastrophale Absprachefehler der SG dem ESV zu einfachen Toren vom Kreis. Zum Ende hin stimmte dann wieder fast alles bei der SG: die männliche Jugend und eine Vielzahl mitgereister Fans trommelten und klatschten die SGWD zum Schlussspurt, trotz doppelter Manndeckung gegen Strübin und Preißl ließ sich der Gast nicht aus dem Konzept bringen, machte das Spiel breit und kam über Disch und Hoch erfolgreich zum Abschluss. Am EndeDSC_0018 zeigte die Anzeigetafel 34:28 an, wobei das Spiel lange Zeit wesentlich enger verlief, mit der SG aber keineswegs einen unverdienten Sieger hatte.

Da die zweitplatzierte Freiburger Eintracht in Teningen verlor, sicherte sich die SGWD nicht nur die Tabellenführung, sondern baute diese auf fünf Punkte Abstand auf die SFE aus und hat nun eine optimale Ausgangslage für den weiteren Rundenverlauf.DSC_0038

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (7), S. Strübin (5/2), Engler (1), P. Hoch (4), Mlinarevic (4), Forster, Bludau (1), F. Strübin (7/1), Preißl (4), T. Hoch, Zank, Faller

Bericht: J.Meyndt

Fotos: Toni

SG Hoch/Mlinarvic/Strübin – TSC Blumberg 32:26

In der harzfreien Blumberger Eichberghalle setzte sich die SG Waldkirch-Denzlingen mit 32:26 durch. Hauptfaktoren waren Routinier Mlinarevic (4), Vollstrecker Patrick Hoch (9) und Shooter Fabian Strübin (13), die zusammen 26 Tore warfen.Ivan
Der sonst so geschlossene Kader der SG tat sich ob des fehlenden Haftmittels sichtlich schwer, ließ Ballsicherheit missen, trat aber auch zu siegessicher gegen hochmotivierte Hausherren auf und musste in der Anfangsphase einem Rückstand hinterherlaufen. Blumbergs Rechtsaußen lief dabei zu Höchstform auf und war einer der Hauptverantwortlichen zur 9:5 Führung der Gastgeber. Jedoch ließ sich die SG nicht beirren, Ivan Mlinarevic setzte gekonnt Patrick Hoch am Kreis ein oder ließ die Blumberger Abwehr höchstpersönlich blass aussehen. Die 6:0 Defensive stand nun wieder sicher und aus dem anfänglichen Rückstand wurde eine 17:12 Pausenführung.
Viel mehr passierte nicht, die Gäste blieben souverän, ließen sich vom TSC nicht beeindrucken, auch nicht durch die kurze Deckung gegen Fabian Strübin, der aus dem Rückraum nach Belieben einnetzte und Regisseur Mlinarevic. Am Ende war ein ungefährdeter 32:26 Auswärtssieg zu verzeichnen, wobei die SGWD etwas das Herzblut auf dem Spielfeld vermissen ließ. Mit dem TV Pfullendorf gastiert nächste Woche ein Gegner anderen Kalibers in der Denzlinger Sporthalle, gegen den es gilt mit der nötigen Leidenschaft aufzutreten. Eine kompakte Abwehr wird wiederum über Sieg oder Niederlage entscheiden.

SGWD:Philipp, Meyndt; Disch (2/1), S. Strübin (1), Engler (1), T. Hoch, P. Hoch (9), Zank (2), Mlinarevic (4), Bludau, F. Strübin (13/5), Faller, Baha

Bericht: J. Meyndt

SGWD revanchiert sich gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen

Mit 24:20 trennten sich neben dem ESV Weil die zwei angriffsstärksten Mannschaften der Landesliga Süd in einem äußerst abwehrbetonten Spiel.
Beide Mannschaften hatten sich viel vorgenommen und die heimische SG Waldkirch/Denzlingen erwischte den besseren Start und legte vor. Beide Abwehrreihen traten mit einer 6:0 Formation auf und ließen wenige Tormöglichkeiten zu. Treffer fielen schleppend, wobei die Hausherren über die erste Halbzeit immer zwei bis drei Tore vorlegte bis beim 13:11 die Seiten gewechselt wurden.2269
Nach Wiederanpfiff holten die Gäste vom Bodensee auf, bedingt durch ein als krampfhaft zu bezeichnendes Angriffsverhalten der SG. In einem zusehends ruppiger werdenden Spiel war beim 17:17 wieder alles offen. Die HSG vergab jedoch zehn Minuten vor Ultimo die Möglichkeit in Führung zu gehen, was die Gastgeber eiskalt ausnutzten und auf 22:17 vorlegten, was die Entscheidung bedeute. Durch eine starke Defensivleistung gelingt es der SGWD sich für die Niederlage in Salem zu revanchieren und die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen mit 24:20 zu besiegen und bleibt somit zu Hause ohne Punktverlust. Durch die Niederlage des ESV Weil in Steißlingen hat die SG nun nach Minuspunkten 8 Zähler Vorsprung auf die Eisenbahner. Aus dem Dreikampf um die Tabellenspitze ist wohl nun ein Zweikampf zwischen der SGWD und der Freiburger Eintracht geworden, welche drei Punkte trennen. Nächsten Samstag müssen die Strübin-Schützlinge in Blumberg ran. Ein Sieg gegen das Tabellenschlusslicht ist Pflicht, auch wenn dort absolutes Haftmittelverbot herrscht und Marius Schmieder sowie Andreas Bachmann weiterhin fehlen werden.

SGWD: Philipp, Esterhazy; Disch (1), S. Strübin (1), Schmieder (3), Engler (1), T. Hoch, P. Hoch (1), Zank, Mlinarevic, Forster (3), F. Strübin (9/4),Preißl (2), Baha (3)

Bericht: J.Meyndt

Schritt für Schritt

Mit einer weiter verbesserten Defensivleistung in der neuen Abwehrformation im Vergleich zum Spiel des letztwöchigen Spiels setzte sich die SG Waldkirch-Denzlingen gegen den TV Brombach mit 29:23 durch.Andy Engler_0542x
Die Schützlinge von Spielertrainer Strübin vergönnten es den Gästen nicht einmal in Führung zu gehen und zeigten eine disziplinierte Angriffsleistung aus einer kompakten 6:0 Defensive heraus, in der wiederum Felix Baha eine Führungsrolle übernahm. Kontinuierlich wurde, nachdem beim 3:3 der letzte ausgeglichene Spielstand zu verzeichnen war, Tor um Tor vorgelegt, wobei wiederum das Team im Vordergrund stand und sich die SG-Spieler im Torewerfen abwechselten. Am Ende sollten fast alle Feldspieler in der Torschützenliste verzeichnet sein, wobei Jan Disch und Andreas Bachmann mit jeweils fünf Treffern die meisten Treffer seitens der Gastgeber erzielten und damit maßgeblich zum 17:10 Halbzeitstand beitrugen.Felix Baha
Nach Wiederanpfiff schlichen sich dann Fehler in die SG-Defensive ein, die dem Gegner leichte Tore vom Kreis ermöglichten und dass der TVB nicht näher als auf fünf Tore herankam ist der Offensivstärke der SGWD zu verdanken. Zum Ende stabilisierte sich auch wieder die Abwehr und am Ende stand ein ungefährdeter 29:23 Sieg des Favoriten zu Buche.

SGWD: Meyndt, Philipp; Disch (5/3), Bachmann (5), S. Strübin (2), Engler, T. Hoch (1), Zank (4), Mlinarevic, Forster (3), Bludau (1), F. Strübin (4), Faller (2), Baha (2)

Bericht: J. Meyndt

Fotos: K. Unmüssig

SGWD wird am Ende der Favoritenrolle gerecht

Tabellenführer SG Waldkirch-Denzlingen tat sich beim 38:28 Auswärtssieg zum Rückrundenauftakt bei den Dreisamtigern reichlich schwer. Insbesondere die neu eingeführte 6:0 Abwehrformation zeigte noch Abstimmungsschwierigkeiten auf, die den Gastgebern zu leichten Toren verhalfen. Positiv hier jedoch Rückkehrer Felix Baha, der mit seiner Größe und Dynamik entscheidende Akzente in der Defensive setzte und offensiv dreimal einnetzte oder, wenn frühzeitig angegangen, seinen Mitspielern Raum verschaffte.
Die Gäste gerieten aufgrund oben genannter Unstimmigkeiten mit 2:0 in Rückstand, konnten aber defensive Mängel durch Qualität im Angriff egalisieren und glichen beim 5:5 aus, um dann auf 10:7 vorzulegen und den Vorsprung bis zum 18:15 Halbzeitstand auszubauen, obwohl einige Grißchancen liegen gelassen wurden.
Nach dem Wiederanpfiff keimte bei den Hausherren noch einmal Hoffnung auf, als beim 18:19 der Anschluss gelang. Doch die SGWD stand nun sicherer und disziplinierter in der Defensive und ging hieraus ein hohes Tempo nach vorne, welches die Gastgeber nicht länger mitgehen konnten, was schlussendlich in einem deutlichen 38:28 Sieg des Favoriten und weiteren Tabellenführers seinen Ausgang fand.
Nächsten Samstag gastiert der TV Brombach in der Waldkircher Kastelberghalle. In der Hinrunde gelang der Strübin-Sieben ein deutlicher 43:30 Sieg über den jetzigen Tabellenneunten, der sich in der Zwischenzeit personell im Rückraum verstärkt hat. Es gilt insbesondere den wurfgewaltigen Sebastian Albu auf Distanz zu halten, um dem TVB keine einfachen Tore zu erlauben. Weiterhin sollte ein hohes Tempo dazu beitragen, dass der Favorit seiner Rolle gerecht wird.

SGWD: Meyndt, Philipp; Disch (4), Bachmann (7), S. Strübin (1), Engler (2), T. Hoch (3), Zank (6), Mlinarevic (5/1), Forster, Bludau (1), F. Strübin (2), Faller (4), Baha (3)

Bericht: J. Meyndt

SGWD sichert sich Herbstmeisterschaft


Mit einem ungefährdeten 33:23 Auswärtssieg im Derby bei der HSG Freiburg sicherten sich die Landesligahandballer aus Waldkirch und Denzlingen die Tabellenführung im letzten Spiel des Jahres 2013 und überwintern somit am Platz an der Sonne. 11389779914_7609a4eb37_o
Schlüssel zum Sieg in Freiburg war eine konsequente Abwehrarbeit, die wenig Tore zu ließ, so konnten die Gäste gleich vorlegen und gerieten zu keiner Zeit des Spiels in Rückstand. Beim 6:10 war der Vorsprung erstmals auf vier Tore angewachsen und konnte bis zum Halbzeitsignal auf 19:12 ausgebaut werden. Dabei blieb auch eine kurze Deckung gegen Andi Bachmann wenig erfolgreich, trug sich dieser doch mit vier Treffern in die Torschützenliste ein und schuf Platz für seine Mitspieler.11389730655_05e50bbba3_o
Nach Wiederanpfiff versuchten die Hausherren ihr Glück mit einer offenen Deckung, die die Elztäler nutzten um auf 25:14 davonzuziehen. Die Entscheidung war gefallen, die Routiniers Mlinarevic, Zank und Strübin durften auf der Bank platznehmen und die Youngster wurden mit der Aufgabe versehen, Mittel und Wege zum Torerfolg zu finden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang dies auch zusehends besser und am Ende siegten die Gäste verdient mit 33:23 in einem abwehrbetonten Spiel11389763215_ffa144b0a9_o.
Die Freiburger Eintracht, ärgster Verfolger der SG, musste sich in Pfullendorf geschlagen geben, sodass die Kandelstädter mit drei Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten in die Winterpause gehen und in aller Ruhe die Feiertage genießen können.

SGWD: Meyndt, Esterhazy, Philipp: Disch (11/6), Bachmann (4), Schmieder (3), S. Strübin (2), Engler (5), T. Hoch, P. Hoch (3), Zank (2), Mlinarevic (1), Forster (2), Bludau

Bericht: J. Meyndt

Fotos: Sabrina Unmüssig

SGWD schafft sich gute Ausgangssituation

Mit dem 32:28 Derbyheimsieg gegen die SG Köndringen-Teningen kletterte die SG Waldkirch-Denzlingen zumindest bis Sonntagabend auch nach Pluspunkten auf Platz eins der Tabelle und kann mit einem Sieg gegen die Steißlinger Südbadenliga-Reserve am morgigen Dienstag auch wieder dorthin zurückkehren.11275407524_993161b944_k
Die Gäste aus Köndringen-Teningen mussten auf Routinier Oliver Rösch verletzungsbedingt verzichten und traten mit einer sehr jungen Mannschaft um Kopf und Lenker Wolfgang Kiefer in der Kastelberghalle an. Die Hausherren ihrerseits mussten auf Fabian Strübin verzichten und starteten konzentriert in die Partie. Aus einer konsequenten offensiven Deckung wurde Tempohandball praktiziert. Die SGKT wurde früh unter Druck gesetzt und zu halbherzigen Chancen gezwungen, sodass bereits früh eine 8:4 Führung resultierte11275439033_403d8a38d4_o. Der Motor des berühmt berüchtigten „Elztal-Express“ schien angelaufen, doch ließ die Konsequenz in der Deckungsarbeit etwas nach, was die Gäste zu einfachen Toren einlud. Trotzdem hielten die Hausherren den Gegner auf Abstand und beim 19:14 wurden die Seiten gewechselt.
In Hälfte zwei schienen die Gastgeber den Sieg schon abgehakt zu haben, denn auf einmal zeigte die Anzeigetafel 19:19 Unentschieden an, ein Resultat halbherziger und inkonsequenter Abwehrarbeit, sowie weniger druckvoller Angriffsaktionen. Jedoch gelang es den Strübin-Schützlingen den Schalter wieder umzulegen und die anfängliche Konzentration wieder an den Tag zu legen. Die Kandelstädter legten wieder Tor um Tor vor und ließen zum Ende hin nichts mehr anbrennen und standen beim Endstand von 32:28 als verdienter Sieger fest.11275368764_aedb76ce5d_o
Am morgigen Dienstag hat die SGWD die Chance mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Steißlingen II sowohl nach Plus- als auch nach Minuspunkten auf Platz eins der Tabelle zu klettern. An Motivation wird es also nicht mangeln und ob der qualitativen Breite des Kaders sind Mannschaft und Trainer guter Dinge erfolgreich gegen Vorletzten der Landesliga Süd aufzutreten.

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (7/2), Bachmann (4), Schmieder (2), S. Strübin (3), Engler (1), P. Hoch (6), Zank (2), Mlinarevic (3/1), Forster (3/2), Preißl (1), Bludau, T. Hoch

Bericht: J. Meyndt

Fotos: S. Unmüßig

Ein gewonnener Punkt aufgrund Chancenauswertung im Spitzenspiel

Mit dem 24:24 gelang der SG Waldkirch-Denzlingen beim Gastspiel bei der Freiburger Eintracht aufgrund zahlreicher ausgelassener Großchancen und einem hervorragend parierenden Michael Schiffner seitens der Freiburger ein Punktgewinn. Damit bleiben die SFE Tabellenführer nach Pluspunkten und die SG nach Minuspunkten.11158706993_0dafed2908_o
Die Gäste mussten auf Fabian Strübin verletzungsbedingt verzichten und ganz nach Trainervorgabe – das Spiel wird in der Abwehr entschieden – dauerte es gut drei Minuten bis die ersten Tore fielen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, die SG trat mit einer sehr offensiven 3:3 Formation auf und die SF in gewohnter Manier in einer defensiven 6:0. Die Elztäler zeigten sich hervorragend vorbereitet und konnten die heimische Abwehr gekonnt auseinanderziehen, erarbeiteten sich Großchancen und Siebenmeter, nutzte man diese so hätte die SG durchaus mit sechs Toren in Front liegen können, wäre da nicht in Michael Schiffner der Spielverderber aus Waldkircher Sicht gewesen. Dieser hielt alle drei Siebenmeter in Hälfte eins, einige Gegenstöße und freie Würfe vom Kreis. Abwehrtechnisch hatten die Schützlinge von Denzlingens Spielertrainer Sebastian Strübin wenig Probleme mit den Gastgebern, die über die gesamte Spielzeit das Tempo verschleppten und von der individuellen Klasse der Gebrüder Ebner zusammen mit Patrick Frey profitierten. Anhand der Chancenverteilung ging die SGWD verdient mit einer 13:11 Führung in die Pause.11158707306_bbe85eecb2_o
In Hälfte zwei ein ähnliches Bild, Waldkirch-Denzlingen scheiterte zu oft an Schiffner, kassierte einige Gegenstöße und lag plötzlich mit 22:18 zurück, auch aufgrund dessen, dass verstärkt auf Einzelaktionen gesetzt wurde und taktische Raffinessen auf der Strecke blieben. Doch aufgegeben wurde nicht, angetrieben von Spielertrainer Strübin starteten die Elztäler eine Aufholjagd, ließen sich von Hektik in der Halle und Zeitverzögerungen in hohem Maße nicht beirren und Marco Forster erzielte zwanzig Sekunden vor Schluss trotz eines rüden Fouls, das eine Disqualifikation mit Bericht zur Konsequenz hatte, den 24:24 Ausgleich. Dann Hektik und viele Beschwerden seitens der Eintracht Spieler, dann Auszeit acht Sekunden vor Schluss, dann täuschten die SF mehrmals die Ausführung des Freiwurfs an und forderten Strafen wegen Abstandsvergehen. Jedoch ließ sich das souveräne Gespann Frei/Kramer nicht aus der Ruhe bringen: für den Freiwurf blieb noch eine Sekunde, die Zeit lief ab und ein direkter Freiwurf des hünenhaften Niklas Faupel blieb ungefährlich im SG-Block hängen.11159050783_eed7f0844c_o
Aufgrund zu vieler ausgelassener Chancen kann man hier durchaus von einem Punktgewinn der SG sprechen, denn nun haben die Elztäler die Chance mit Siegen gegen Köndringen-Teningen II und im Nachholspiel gegen Steißlingen II die Tabellenführung aus jeglicher Sicht zurückzuerobern. Dass dies keine leichten Spiele werden ist jedermann bewusst, denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (3), Schmieder (5), Bachmann, S. Strübin (5/1), Engler, T. Hoch, P. Hoch (2), Zank (2), Mlinarevic (3), Forster (1), Bludau, Preißl (3)

Bericht: J. Meyndt

Fotos: Unmüssig

SGWD ohne Probleme in Schopfheim

Eine Nummer zu groß für den SV Schopfheim erwies sich die SG Waldkirch-Denzlingen beim 47:28 Auswärtserfolg.
Lediglich in den ersten Spielminuten konnte der gastgebende SV dem Tabellenzweiten Paroli bieten, bevor der berühmt berüchtigte „Elztalexpress“ an Fahrt aufnahm und mit schnell vorgetragenen Angriffen aus einer sehr offensiven 3:3 Deckung Tor um Tor vorlegte, bis der Waldkircher Jan Disch beim 19:9 per Strafwurf die erste Zehntoreführung erzielte. Bis zur Halbzeit gelangen den Gästen weitere 4 Treffer, während der SV kein Tor mehr erzielen konnte und beim Stand von 9:23 die Seiten gewechselt wurden.
Der SG merkte man deutlich an, dass für diese die Messe bereits gelesen war, agierten die Strübin-Schützlinge nicht mehr so konsequent und konzentriert wie noch in Halbzeit eins. Nichtsdestotrotz hielt die homogene Gästetruppe das Tempo hoch, traf von allen Positionen, wobei einige Chancen noch ausgelassen wurden, und gewann zum Ende auch in der Höhe verdient mit 47:28. Positiv seitens Schopfheim ist noch zu erwähnen, dass die Hausherren zu keinem Zeitpunkt resignierten und versuchten einem übermächtigen Gegner standzuhalten. Ärgerlich die Verletzung von Thilo Reimann, an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung.
Im Fernduell gab sich auch Tabellenführer Eintracht Freiburg beim Auswärtssieg in Steißlingen keine Blöße, sodass nächsten Sonntag im Freiburger Westen das Spitzenspiel zwischen den SF (17:3 Punkte, Platz 1) und der SG (16:2, Platz 2) ansteht. Im Elztal fiebern die Denzlinger und Waldkircher dem Derby entgegen, gilt es den Angstgegner, gegen den es in den letzten Begegnungen immer knappe Niederlagen setzte, zu besiegen und sich so die Tabellenführung zurückzuholen.

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (7/3), Bachmann (2), Schmieder (7), S. Strübin (3), Engler (2), P. Hoch (4), Zank (4), Mlinarevic (3), Forster (4), Bludau (2), F. Strübin (3), Preißl (6)

Bericht: J. Meyndt

SG kann sich zum Ende hin gegen starke Ringsheimer absetzen

Mit einem weiteren Sieg in Ringsheim konnte die SG Waldkirch-Denzlingen die Tabellenführung der Landesliga Süd verteidigen. Nach einem 14:14 Halbzeitstand gelang es den Elztälern sich zum Ende hin auf 30:26DSC_0114 abzusetzen. Das Spiel begann rasant, fast jeder Angriff wurde in ein Tor umgemünzt und beim 5:5 war das Spiel noch ausgeglichen, bevor die Gäste aus Waldkirch und Denzlingen sich einen Dreitorevorsprung zum 8:5 herauswarfen. Jedoch ließen überhastete Abschlüsse seitens der SG den gastgebenden TuS auf Tuchfühlung bleiben und in der Schlussphase der ersten Hälfte legte die Strübin-Sieben jeweils ein Tor vor, woraufhin die Hausherren egalisierten und beim 14:14 Halbzeitstand alles noch offen war.
Nach der Pause ließen die Gäste keine Führung der Ringsheimer zu, diese versuchten vermehrt über die Außenpositionen zum Torerfolg zu kommen, scheiterten jedoch am SG-Schlussmann. Beim 22:22 war das Spiel zum letzten Mal ausgeglichen, bevor die SG einen Zwischenspurt zum 27:22 hinlegte. Insbesondere wurde jedes Zeichen zum passiven Spiel von Ringsheimschreck Ivan Mlinarevic eiskalt in ein Tor umgemünzt. Auch eine offene Manndeckung des TuS zeigte kaum Wirkung und die SGWD brachte die Führung über die Zeit zum 30:26 Endstand.DSC_0111
Nach der Niederlage der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen gegen die Freiburger Eintracht und dem überraschenden Scheitern des ESV Weil in Pfullendorf haben sich die SGWD und eben diese Freiburger Eintracht mit je einer Saisonniederlage auf den Plätzen eins und zwei der Tabelle festgesetzt. Das direkte Duell der beiden Mannschaften findet am ersten Dezember in Freiburg statt. Aber bis dahin sind noch zwei Spieltage zu absolvieren, an welchen sich keine der beiden Mannschaften eine Blöße geben möchte. Kommenden Samstag empfängt die SG die Südbadenligareserve des TuS Steißlingen in der Waldkircher Kastelberghalle. Der TuS steht zwar in der Tabelle weit hinten, ist aber keinesfalls zu unterschätzen, gewann Ringsheim beispielsweise nur mit einem Tor im Mindlestal und Weil-Bezwinger Pfullendorf kam dort gar mit 34:28 unter die Räder. Das SG-Team ist also gewarnt und gewillt höchst motiviert und bestens vorbereitet in die Partie zu gehen.

SGWD: Philpp, Meyndt; Disch (7/5), Schmieder, S. Strübin (5), Engler (1), P. Hoch (2), Zank (4), Mlinarevic (5/1), Forster (3), Bludau, F. Strübin (1), Preißl (2)

Bericht: Jürgen Meyndt

FotoS: Toni

Badische Zeitung schreibt:

Kleinigkeiten entscheiden

Der TuS Ringsheim erweist sich in der Schlussphase des Spitzenspiels als zu unerfahren.

  1. Was soll man da machen, scheint TuS-Trainer Heiko Rogge in dieser Szene des Spitzenspiels zu sagen. Foto:  Wolfgang Künstle

 

HANDBALL Landesliga Süd: TuS Ringsheim – SG Waldkirch/Denzlingen 26:30 (14:14). Das Spitzenspiel der Liga änderte nichts an der Konstellation an der Spitze. Der Tabellenführer war in den Schlussminuten abgezockt und nutzte kleine Schwächen des TuS Ringsheim zur Entscheidung aus.

Alles muss seine Ordnung haben. Schon kurz nach einer ersten verbalen Aufarbeitung der Niederlage räumten die Ringsheimer Spieler die Tore beiseite. Jene, in sie vor allem in Halbzeit zwei zu selten trafen. Acht Mal stand die Partie bis zum 22:22 (48.) unentschieden. Beleg für eine ausgeglichene Partie zweier durchaus grundverschiedenen Mannschaften. Bei so einer Konstellation können Kleinigkeiten den Ausschlag geben. So sollte es auch am Sonntag sein.

Allerdings verwundert der Anlass. Es war veritabel zu diskutieren, ob Gabriel Kaufmann nun einen Schrittfehler oder ein Stürmerfoul gemacht hatte oder nicht. Die Diskussion darüber ergriff Publikum und Bank. Mit der Folge eines direkt folgenden Fehlwurfs des Akteurs und dem Verlust der Kontrolle über das Spiel. Das hätte selbst zu diesem Zeitpunkt nicht sein müssen. Die TuS-Abwehr mit dem Rückhalt gebenden Torhüter Jonas Chaloupka, hatte den Tabellenführer selbst danach durchaus im Griff. Fünf Mal in den letzten Minuten stand er am Rande des Zeitspiels. Fünf Mal aber schafften es die Ringsheimer nicht, die abgezockten Akteure am Torwurf zu hindern. Einstellungssache. Dies machte auch Trainer Heiko Rogge bei der Ursachenforschung aus. Er brandmarkte die falsche Einstellung seiner Deckung als spielentscheidend. „Wir sind in solchen Situationen zu grün, zu unerfahren.“

Zuvor war der Nerv des Ringsheimer Spiels getroffen worden von einer taktischen Maßnahme des Tabellenführers. Sebastian Strübin nahm sich persönlich Vincent Oßwald an. Das stellte sich als massive Herausforderung für den Angriff der Ringsheimer heraus. Über Rechtsaußen und als zweiter Kreisläufer wurden taktische Lösungen gefunden, allein die Mitspieler wussten sie nicht zu nutzen.

TuS Ringsheim: Blust, Chaloupka; Reymann 2, Feist, Oßwald 8/3, Käfer 5/1, Schlötzer 3, Kothmeier 1, Eder 1, G.Kaufmann 1, Ürek 3, Stöcklin1, Broßmer 1. Spiel-Film: 2:1, 4:5, 5:8 (11.), 8:12 (20.), 12:12 (25.), 14:14 – 14:16, 16:16,18:21 (42.), 21:21 (45.), 22:22 (48.), 23:27 (57.), 26:30.

In einem torreichen Spitzenspiel setzt sich die SG durch

Mit 36:35 konnte sich die SG Waldkirch-Denzlingen gegen den Meisterschaftskandidaten aus Weil durchsetzen und anfangs sah es gar nicht nach so einem torreichen Spiel aus,IMG_6814x denn die heimische SG benötigte für den ersten Treffer zum 1:0 knapp drei Minuten und der ESV glich erst nach gut fünf Minuten zum 1:1 aus. Doch dann entwickelte sich ein schnelles Spiel,IMG_6834x in dem die Hausherren meist ein bis vier Tore vorlegten, sich aber nie entscheidend absetzten konnten IMG_6877xund die Weiler teils auch etwas glücklich dranbleiben konnten. So auch Sekunden vor der Halbzeit, als Fabian Strübin im Rückraum freigespielt am gegnerischen Gehäuse scheiterte und der Abpraller praktisch zum Pausenpfiff via Gegenstoß zum 18:16 Halbzeitstand umgemünzt wurde.IMG_6878xIMG_6925x
Nach Wiederanpfiff ging das muntere Torewerfen weiter und die SG legte weiter immer ein paar Tore vor, wurde nun offensiver in der Deckung, IMG_6934xwas Jens Tüxen nutzte, um seine Farben auf Tuchfühlung zu halten. Jedoch sollte ein Ausgleich nicht mehr gelingen und auch eine doppelte Manndeckung zeigte kaum Wirkung. Zu jeder Zeit befand sich mindestens ein SG-Spieler auf dem Parkett, dem etwas einfiel die gegnerische Abwehr auszuhebeln, so war es am Ende Fabian Strübin, der mit zwei Treffern in der Schlussphase zum Sieggarant wurde und der routiniert in den Schlusssekunden bei offener Manndeckung seitens Weil das Leder in den eigenen Reihen behielt und die SG nach dem sicher nicht unverdienten 36:35 Sieg Tabellenführer der Landesliga Süd bleibt.
Ein weiterer Pluspunkt der SG war das kämpferische Verhalten bei Abprallern. So sei Jan Disch beispielhaft erwähnt, der einen vom Weiler Keeper abgewehrten Ball per Kempa erreichte und diesen dann geschmeidig als Heber einnetzte.IMG_6936x

Kommendes Wochenende ist ein Pokalspiel bei Teningens Drittligareserve angesagt, bevor die Strübin-Schützlinge wieder in der Liga auf Punktejagd gehen wollen.

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (9/4), Bachmann (3), Schmieder (3), S. Strübin (1), Engler (3), T. Hoch (1), P. Hoch (4), Zank (1), Mlinarevic (3), Forster (2), F. Strübin (6), Faller

Mannschaftleistung beschert Arbeitssieg

Der 30:25 Auswärtserfolg der SG Waldkirch-Denzlingen resultierte aus keinem schönen Spiel. Das strikte Haftmittelverbot verhinderte technische Rafinessen und ein Grundmaß an Ballkontrolle. So war das Spiel von vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen geprägt.
Die Gäste mussten auf Andreas Bachmann (krank), Patrick Hoch (verletzt) und Andreas Engler (privat verhindert) verzichten, starteten aber gut in die Partie. Aus einer gut funktionierenden 3:2:1- Abwehr, so Spielertrainer Sebastian Strübin, wurde ein taktisch diszipliniertes Angriffspiel aufgezogen, die 6:0-Abwehr der Hausherren wurde geschickt auseinandergezogen und keine halben Torchancen genommen. Konsequenz war eine 8:4 Führung der Elztäler, bei denen nun jedoch der Schlendrian einkehrte. Hinten wurde insbesondere der agile Pfullendorfer Sebastian Single nicht konsequent angegangenen und vorne wurden jetzt oben genannte halben Chancen genommen, die allesamt Beute des TV-Torhüters wurden und Pfullendorf beim 13:13 erstmals ausglich und zur Pause sogar noch zum 14:13 vorlegte.
Nach der Halbzeit legten erst die Hausherren immer wieder ein Tor vor und die SG glich aus, bis ihr Mitte der zweiten Halbzeit wieder gelang selbst vorzulegen und nun Pfullendorf an der Reihe war auszugleichen. Fünf Minuten vor Ultimo brachen dann die Hausherren beim 25:25 ein, die Gäste eroberten leichte Bälle und münzten diese kaltschnäuzig in Tore um, sodass am Ende ein vermutlich etwas zu deutlicher 30:25 Auswärtserfolg zu Buche stand.
Hervorzuheben in diesem Spiel ist allein die mannschaftliche Geschlossenheit der SG, dass sich jeder Spieler auf dem Feld der vorgegebenen Marschroute fügte und so der Sieg wortwörtlich erarbeitet wurde.

SGWD: Meyndt, Philipp; Disch (3/1), Schmieder (4), S. Strübin, T. Hoch, Zank (1), Mlinarevic (6), Forster (2), Bludau (2), F. Strübin (8/4), Faller (3), Preißl (1)

Bericht: J. Meyndt

Pflichtaufgabe gemeistert, Fokus auf kommendes Wochenende

Die SGWD schlug vergangenen Samstag Aufsteiger TSC Blumberg deutlich mit 46:27, wobei Coach Strübin einigen seiner Spieler eine Auszeit zur Regeneration gönnte, so fand die Partie ohne Kapitän Thomas Bludau und Shooter Fabian Strübin statt, ebenso pausierte Torhüter Armin Philipp, der von Leo Holzer als Nachrücker solide vertreten wurde. Ebenso war Spielertrainer Strübin10251245613_13b2fb14c7_o selbst nur sporadisch auf dem Feld zu finden.
Nicht ein Mal ließen die Hausherren den TSC in Führung gehen und machten beim 3:0 deutlich, wer als Sieger vom Feld gehen sollte. Bis zum 10:9 gelang es allerdings nicht, eine deutlichere Führung herauszuwerfen, dann kam die offensive Abwehrvariante und die Elztäler überrollten die Gäste durch Gegenstöße und zweite Welle bis zum 22:13 Halbzeitstand.
Der Bann war gebrochen und die SG spielte weiter munter flottes Angriffsspiel, wobei die Akteure aus Waldkirch und Denzlingen auch von ihrer individuellen Überlegenheit profitierten.10251126174_02ba5a69de_o In der Abwehr schlich sich allerdings der Schlendiran ein. Viel zu inkonsequent packte die Defensive zu, sodass dem Gast mit 27 Toren einige zu viel ermöglicht wurden und am Ende ein klarer und auch in der Höhe verdienter 46:27 Sieg zu verbuchen war, was aufgrund der höheren Anzahl an Spielen der SG gegenüber dem Ringsheimer TuS Platz eins der Tabelle für die SG brachte.
Nächste Woche steht eines der schwersten Auswärtsspiele für die Strübin-Sieben an. Die Reise geht in die Hochburg der Harzfreiheit nach Pfullendorf. Neben dieser heißt das die längste Anfahrt der Runde zu einer Mannschaft mit Spielern, die im Eins gegen Eins stark sind. Jede Mannschaft hat es in der Sporthalle am Jakobsweg schwer und nach der Klatsche in Teningen werden die Hausherren hoch motiviert sein vor eigenem Publikum gegen die SG zu bestehen.

SGWD: Meyndt, Holzer; Disch (8/4), Bachmann (8), Schmieder (2), S. Strübin, Engler (2), T. Hoch (6), P. Hoch (4), Zank (3), Forster (4), Mlinarevic (5), Preißl (4)

Bericht: J. Meyndt

Fotos: S. Unmüßig

Krimi in Salem: SGWD lässt Federn

HSG Mimmenhausen/ M. – SG Waldkirch/Denzlingen   31:32  (14:12)

In einem zum Ende hin hochdramatischen Landesligaspitzenspiel musste sich die SG Waldkirch-Denzlingen der heimischen HSG Mimmenhausen-Mühlhofen mit 31:32 geschlagen geben.DSC_0052
Temporeich und spielerisch sehenswert war der Beginn der Partie, in der bis Mitte erste Halbzeit die Elztäler Gäste die Nase vorn hatten, teils mit drei Toren beim 5:8 in Front lagen. Dann wurde durch die raue Spielweise der Hausherren das SG-Team sichtlich geschwächt, Marius Schmieder verlor nach gut 10 Minuten seine vorderen Schneidezähne, Leitwolf Mlinarevic musste nach einer Viertelstunde mit einem heftigen Elch auf die Bank und Rückraumshooter Fabian Strübin wurde nach einem Torwurf unsanft durch einen Gesichtstreffer zu Boden geholt und musste benommen erstmals auf die Bank. Die HSG kam nun besser ins Spiel, ließ vor allem wenige Tore zu und konnte sich zur Pause 14:12 in Führung bringen.DSC_0058
Nach der Pause dann erstmals ein ähnliches Bild, die Hausherren hielten die Angreifer der SG durch ruppiges Zupacken in Schach, auf Seiten der Gäste wurde andererseits jegliches Klammern und Halten mit Hinausstellungen belegt und nach etwa 40 Spielminuten hatten die Gastgeber beim 18:14 alle Trümpfe in der Hand. Doch die SGWD kämpfte trotz aller Widrigkeiten weiter, konnte beim 22:22 erstmals wieder ausgleichen und gar mit 25:23 in Führung gehen. In der dramatischen Schlussphase tobte die Halle, das Spiel wurde immer wieder egalisiert. Am Ende war das Glück dann auf der Seite der HSG und das Spiel, das nach dem genommenen Verlauf keinen Sieger verdient hatte endete mit viel Glück 32:31 für den Gastgeber.DSC_0061

Nächste Woche erwartet die Strübin-Sieben Aufsteiger Blumberg, der bisher noch nicht punkten konnte,  in der heimischen Kastelberghalle. Ziel kann nur ein Heimsieg sein, wollen die Kandelstädter weiter in der Tabellenspitze bleiben.

SGWD: Meyndt, Philipp; Disch (5/4), Bachmann (3), Schmieder (7), S. Strübin (1), Engler, T. Hoch (3), P. Hoch (1), Mlinarevic (3), Forster (1), Bludau, F. Strübin (2), Preißl (5)

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Bericht: J. Meyndt

Fotos:Toni

Waldkirch-Denzlingen besteht die erste Bewährungsprobe

 

In einem spannenden und temporeichen Landesligaspiel konnte sich die SG Waldkirch-Denzlingen am vergangenen Samstagabend mit 30:26 gegen eine spielstarke Zähringer Mannschaft durchsetzen und besteht somit nach den deutlichen Siegen gegen Kappel und Brombach eine erste Bewährungsprobe.IMG_5838 Sowohl Hausherren als auch Gäste gingen hoch motiviert in die Partie, wollten jeweils keinen Punkt hergeben und so entstand ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich die SGWD nur am Ende etwas deutlicher absetzen konnte.IMG_5730 Die SG legte auf 2:0 vor und die Alemannen glichen umgehend aus, um selbst mit 3:2 in Führung zu gehen. So wechselte die Führung hin und her, wobei die Kandelstädter recht ausgeglichen wirkten, sich die Toreverteilung recht gleichmäßig gestaltete, während die Gäste aus Freiburg gegen die kompakte 6:0 Defensive der Strübin-Sieben kaum Mittel aus dem Rückraum fanden, mit Stoeffler, Vogt und Greven jedoch über Außenspieler in bestechender Form verfügten, die für die Hälfte der Zähringer Tore verantwortlich sind.
Zur Halbzeit gelang es den Gastgebern eine knappe 16:15 Führung mit in die Kabine zu nehmen und diese nach Wiederanpfiff auf bis zu vier Tore beim 19:15 auszubauen, bevor die Gäste wieder ins Spiel fanden, Tor um Tor aufholten und beim 24:24 zehn Minuten vor Schluss das Spiel egalisierten. Ein vergebener Siebenmeter der Alemannen und ein Kreisbetritt beim Gegenstoß verhinderten jedoch Schlimmeres aus Sicht der SGWD, die sich kaltschnäuzig zum Ende des Spieles wieder auf vier Tore zum 30:26 absetzte, beide Punkte einfuhr, damit neben der Freiburger Eintracht die einzige verlustpunktfreie Mannschaft der Landesliga Süd ist und so die Tabellenführung weiter behält. Der Sieg gegen die spielstarken Zähringer lässt den Blick der SG weiter nach oben schweifen, doch sind noch viele Spiele zu spielen und viel kann noch passieren. Kommenden Samstag geht die Reise der SG nach Salem, wo sich die Elztäler erst mal gegen ein eingespieltes Team der HSG Mimmenhausen-Mühlhofen bewähren müssen. Diese hat am ersten Spieltag mit einem Sieg gegen die Drittligareserve der SG Köndringen-Teningen auf sich aufmerksam gemacht. Es gilt also wachsam zu sein im Team der SGWD, zumal es den Mannen aus Waldkirch und Denzlingen letzte Saison nicht gelang auch nur einen Punkt vom Bodensee zu entführen.

(Bericht: Jürgen Meyndt)

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (6/1), Bachmann (3), Schmieder (2), P. Hoch (5), Zank, Mlinarevic (3/3), F. Strübin (5), Preißl (1), S. Strübin (3), Engler (1), Forster, Faller (1)

 

Souveräner Sieger zeigt Abwehrschwächen

Der klare 43:30 Auswärtssieg der SG Waldkirch-Denzlingen beim  TV Brombach konnte den Denzlinger Übungsleiter Sebastian Strübin, der sich in der Wintersbuckhalle aufgrund muskulärer Probleme gänzlich dem Coaching widmen durfte, nicht wirklich zufrieden stellen. Zwar dominierte seine Mannschaft das Spielgeschehen von Anfang bis Ende, schaltete aber nach einer 1:7 Führung in den ersten zehn Spielminuten insbesondere in der Defensive ein bis zwei Gänge zurück. Torhüterfehler erlaubten den Hausherren Treffer praktisch aus dem Nullwinkel und die immer offensivere Abwehr der Gäste ging nicht mit gewohnter Konsequenz zur Sache. Trotzdem wurden die sich ergebenden Ballgewinne meist in Tore umgemünzt. Mannschaftliche geschlossen trugen sich alle Feldspieler beider Mannschaften in die Torschützenliste ein, wobei Waldkirchs Jan Disch

Jan Disch
Jan Disch

mit 11 Treffern bester Werfer auf dem Platz war.
Nächste Woche erwartet die SG die Zähringer Alemannen, die deutlich gegen die Reserve des TuS Steißlingen die Oberhand behielten. Zähringen kennt man als sehr spielstarke Mannschaft, die aus einer knackigen Defensive aufs Tempo drückt. Um für das anschließende Oktoberfest im Foyer der Kastelberghalle für angenehme Stimmung zu sorgen müssen die Elztäler technische Fehler auf ein Minimum reduzieren, um schnelle Gegenangriffe zu vermeiden und die Freiburger Defensive in Bewegung zu halten. Aufgrund der Breite des SG-Kaders sollten dann die Chancen auf zwei erste Punkte in Waldkirch alles andere als schlecht stehen.

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (11/4), Bachmann (2), Schmieder (5), Engler (5), P. Hoch (5), Zank (1), Mlinarevic (3), Forster (3), Bludau (1), F. Strübin (2), Preißl (4), T. Hoch (1)

Bericht: J. Meyndt

Fotos: Toni

Kantersieg zum Einstieg

Mit einem 42:22 Heimsieg hieß die SG Waldkirch-Denzlingen den Aufsteiger 1844 Kappel in der Landesliga willkommen. Lediglich einmal war es den Tigern von der Dreisam vergönnt in Führung zu gehen, beim 1:0 durch Christian Sallach, der anfängliche Abstimmungsschwierigkeiten zwischen SG-Innenblock und Keeper ausnutzte. Die Strübin-Sieben jedoch hatte im Angriff keinerlei Probleme mit der Defensive der Dreisamtäler und drehte das Spiel kurzum zum 4:1. Die eigene Defensive wurde nur spärlich gefordert, stand kompakt und solide, insbesondere Neuzugang Sebastian Preißl machte einen klasse Job Sebastian Preißlund war im Angriff an den ersten vier Treffern maßgeblich beteiligt.  Vom 6:4 ging es über 12:4 zum 18:8 nach gut 20 Spielminuten und beim 23:11 Halbzeitstand war das Spiel vorentschieden.Fabian Strübin1
Nach Wiederanpfiff blieb das Waldkirch-Denzlinger Übergewicht erhalten, trotz einiger technischer Fehler und Nachlässigkeiten in der Abwehr. Schade dass seitens des Aufsteigers nun schauspielerische Einlagen und Nicklichkeiten in den Vordergrund traten, die auf einem Handballfeld nichts zu suchen haben. Am Ende stand ein deutlicher 42:22 Heimsieg für die Elztäler zu Buche mit dem man durchaus zufrieden sein kann, obwohl auch ersichtlich wurde, dass an der ein oder anderen Stellschraube noch gedreht werden muss.Marko ForsterPatrick HochSebastian StrübinPatrick u. Sebastian
Nächste Woche steht das Auswärtsspiel beim TV Brombach für die SGler an. Wird die Achse um den erfahrenen Dirk Kalinowski eingeschränkt und eigene technische Fehler zur Gegenstoßvermeidung vermieden, so stehen die Chancen für die Kandelstädter nicht schlecht.

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (4/2), Bachmann (1), Schmieder (3), S. Strübin (3), T. Hoch (2), P. Hoch (7), Zank (2), Mlinarevic (3), Forster (4), F. Strübin (3), Faller (5), Preißl (5)

Bericht: J. Meyndt

Fotos: Sabrina Unmüssig

TuS Steißlingen 2  –  SG Waldkirch-Denzlingen  29:28  (15:16)

Wille zum Sieg nicht da, Konsequenz folgt

Beim Gastspiel der SG Waldkirch-Denzlingen bei der Südbadenligareserve des Steißlinger TuS mussten sich die Elztäler mit 29:28 geschlagen geben.

Grund für diesen Punktverlust war die mangelnde Einstellung sowie Unkonzentriertheiten, sodass der Sieg der Gastgeber durchaus verdient ist. Spielerisch mithalten konnten die Gäste aus dem Breisgau jedenfalls, denn immer wenn der Ball geduldig gespielt wurde, ergab sich auch eine Einwurfmöglichkeit.Doch zu oft wurde verfrüht aus nur mäßiger Position abgeschlossen. In der Defensive ließen sich die Strübin-Schützlinge durch einfache Täuschungen locken, sodass die Gastgeber relativ einfach zu Toren gelangten. Viel mehr kann zu einem eher mäßigen Landesligaspiel nicht gesagt werden Halbzeitstand 15:16 für die Gäste und Endstand 29:28 gegen selbige.

Schiris waren sich nicht immer einig!

 

SGWD: Meyndt; Nopper, Schmieder (1), S. Strübin (3), Engler, T. Hoch, P. Hoch (4), Mlinarevic (11/5), Forster (6), Bludau (1), Faller (2), Präg

Bericht: J. Meyndt

Fotos: Toni

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SG Waldkirch/Denzlingen – HSG Konstanz 2    29:32  (11:15)

Temporeiches Spiel mit verdientem Sieger

Mit 29:32 musste sich die SG Waldkirch-Denzlingen der HSG Konstanz II nach einem temporeichen und handballerisch gelungenem Spiel geschlagen geben.

Die Gäste aus Konstanz starteten erwartet motiviert und legten rasant zum 4:0 vor, während die Hausherren ihr Schwierigkeiten im Abschluss hatten. Doch nach kurzer Einspielphase boten die Elztäler Paroli und legten eine Spielweise an den Tag, die auch das HSG-Spiel prägte. Tempohandball und Kombinationsspiel aus der zweiten Welle hießen die Tugenden beider Seiten. Beim 8:8 war der Spielstand wieder egalisiert. Der Kader der Waldkirch-Denzlinger, zu anfangs noch gut gefüllt, wurde aber nun nach Verletzungen von Jan Disch und Karsten Zank dünner, sodass die Drittligareserve auf den 15:11 Pausenstand davonziehen konnte.

Nach dem Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Wolfgang Kramer, der souverän das doch sehr temporeiche Spiel zwangsläufig allein leitete, nach dem verletzungsbedingten Ausfall seines Partners Armin Frei ,während des vorausgegangenen Landesliga-Damen Spiels, zeigte sich ein ähnliches Bild wie in Halbzeit eins. Beide Teams drückten aufs Tempo, der SG gelang es wieder heran zu kommen und bis zum Ende blieb es eng. Allerdings schien es als wollten die Gastgeber mit Gewalt nicht ausgleichen. In Überzahl und Ballbesitz scheiterten die Kandelstädter im Abschluss oder begingen technische Fehler. Noch schlimmer, Konstanz konnte weiter vorlegen. So stand am Ende mit der HSG Konstanz II nicht unverdient der Sieger beim 29:32 fest.

Ein Glückwunsch sei hier an Gabor Soos und seine Truppe von der SGWD zur nun doch sehr sicheren Meisterschaft ausgesprochen.

 

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (2/1), Nopper, Schmieder (3), Strübin (5/1), Engler (3), Hoch (6), Zank (3), Mlinarevic (4), Bludau (1), Faller (1), Fahrländer, Quinto (1)

Bericht: J. Meyndt

Fotos: Sabrina

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Eintracht Freiburg – SG Waldk./Denzl.   25:24    (13:11)

Enges und umkämpftes Spiel, knapper und unglücklicher Ausgang

Mit 24:25 musste sich die SG Waldkirch-Denzlingen beim Tabellenzweiten Eintracht Freiburg geschlagen geben. Beide Kontrahenten waren durch Verletzungspech personell angeschlagen und begannen entsprechend verhalten, was sich im Spielstand vom 1:1 nach fünf Spielminuten wiederspiegelte. Beide Abwehrreihen standen sicher. Auf Seiten der Gastgeber wurde der SG-Rückraum in Schach gehalten und der stark aufspielende Waldkircher Karsten Zank ließ Manuel Kiefer am Kreis kaum Lücken. Kein Team konnte bis zum Halbzeitstand von 11:13 aus Denzlinger Sicht mehr als ein Tor vorlegen. Mal führten die Hausherren, mal die Gäste.
Nach Wiederanpfiff hatte die SG den besseren Start, holte auf und legte zum 14:13 vor. Die heimische Lebrecht-Sieben tat dies den Gästen nach und wieder wechselte die Führung hin und her, in einem Spiel, das nun von technischen Fehlern und vergebenen klaren Torchancen auf beiden Seiten geprägt war.
Schade allerdings das unsportliche Verhalten der Freiburger Zuschauer, die mit klaren Worten Drohrufe in Richtung Schiedsrichter aussprachen. Ein Verhalten, welches sich für einen renommierten Landesligaverein schlicht und ergreifend nicht gehört.
Am Ende war das Glück dann auf Seiten der Sportfreunde, die zwanzig Sekunden vor Schluss mit einem Treffer führten. Die SG nach einer Auszeit mit siebtem Feldspieler, bekam nicht mit, dass das Spiel schon wieder angepfiffen wurde, als der Ball noch auf dem Boden lag und die Zeit verstrich zu Ungunsten der Gäste. Die übrig gebliebenen 5 Spielsekunden reichten nur noch für einen direkten Freiwurf, der ohne Erfolg blieb.

SGWD: Philipp, Meyndt; Nopper, Engler (1), Quinto, Hoch, Zank (4), Mlinarevic (4), Forster (9/5), Bludau (2), Faller (2), Fahrländer, Präg (1)

Bericht: JH. Meyndt

Fotos: Sabrina Unmüssig

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SGWD entscheidet Abwehrspiel für sich

SG Waldkirch-Denzlingen – HSG Freiburg 31:28  (14:15)

Vergangenen Samstag konnte sich die SG Waldkirch-Denzlingen mit 31:28 gegen die HSG Freiburg durchsetzen. Zwei Teams standen sich gegenüber, die beide ein hohes Tempo gehen. Folge waren viele Angriffe und ein von Kampfgeist, insbesondere in der Abwehr, geprägtes Spiel, in welchem sich in Halbzeit eins keine Mannschaft absetzen konnte. Dabei profitierten die Freiburger Gäste von technischen Fehlern der Elztäler, die über Konter zu einfachen Toren führten. Beim Stand von 14:15 aus Sicht der SG wurden die Seiten gewechselt.
Die Hausherren zeigten sich nach Wiederanpfiff weiterhin kampfbereit in der Defensive, ließen wenig zu und brachten sich mit 23:20 in Führung. Im Gegensatz zu anderen Spielen verhielten sich die Mannen um Spielertrainer Strübin clever und behielten die Führung bis zum Ende hin und bleiben damit seit sechs Spielen ungeschlagen. Das nächste Spiel steht erst in drei Wochen für die Kandelstädter an und zwar bei der Freiburger Eintracht.

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (10/5), Nopper, Schmieder (5), Strübin (7/1), Engler, T. Hoch, P. Hoch (4), Zank, Mlinarevic (1), Faller (1), Bludau (1), Quinto (2)

Bericht: J. Meynd

Fotos: S. Unmüssig

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SG Waldkirch-Denzlingen – TV Pfullendorf  39:30  (16:11)

SGWD macht Pfullendorf einen Strich durch die Rechnung

 

Viel vorgenommen hatte sich wohl der TV Pfullendorf vor der 39:30 Auswärtsniederlage in Waldkirch, wurde doch von einem Pflichtsieg in fremder Halle berichtet. Vielleicht grad deswegen starteten die Hausherren motiviert und konzentriert und legten zum 5:1 vor, ehe eine erste Schwächephase eintrat die den Linzgauern erlaubte, den Anschluss zu finden. Gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Strübin-Schützlinge wieder in die Spur, stellten eine sichere Defensive und legten mit einem Viererlauf zum 16:11 Pausenstand vor.

Nach Wiederanpfiff dasselbe Bild, Pfullendorf fand keine Mittel gegen die 3:2:1 Abwehr der SG, wurde zu eher schlechteren Würfen gezwungen und scheiterte im Abschluss. Für das erste Tor in Hälfte zwei, dies war ein Strafwurf, brauchten die Gäste ganze 7 Minuten.  Die Hausherren legten langsam weiter vor, bis 9 Minuten vor Schluss, als es wohl attraktiver erschien, sich auf das Angriffsspiel zu beschränken und hinten alles aufzumachen. 19 Tore kassierten die Jungs aus Denzlingen und Waldkirch in der zweiten Hälfte, derer allein 9 in den letzten 9 Minuten. So wurden Gastgeschenke verteilt und der TVP durfte noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, was nichts an der Überlegenheit der Hausherren an diesem Samstagabend änderte und ein verdienter 39:30 Heimsieg zu verbuchen stand, der durchaus hätte deutlicher ausfallen können. Erfreulich allerdings, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste der SG eintragen konnten, insbesondere die jungen Waldkircher Raphael Nopper, Marco Quinto und Maximilian Brommer, die noch nicht allzu lang die Luft der Herren-Landesliga schnuppern.

 

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (8), Nopper (1), Schmieder (5), Strübin (9/6), Hoch (2), Zank (1), Mlinarevic (5), Bludau (4), Faller (2), Quinto (1), Brommer (1)

Bericht: J. Meyndt

Fotos: S. Unmüssig

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 An Armin Philipp bleibt der Punkt hängen

ESV Weil – SG Waldkirch/Denzlingen  25:25  (13:11)

25:25 trennten sich der ESV Weil und die SG Waldkirch-Denzlingen nach einer Partie, in der Chancen fast schon fahrlässig ausgelassen wurden und der SG Keeper nach dem Schlusspfiff mit einem parierten Strafwurf den Auswärtspunkt sichern konnte.
Die Gäste legten 1:0 und 2:1 vor und beim 4:4 war das Spiel das vorletzte Mal ausgeglichen. Die Abwehr der Strübin-Schützlinge stand stabil, doch zeigten sich diese in der Wurfausbeute kläglich. Hätte nur ein Drittel der Fehlwürfe seitens der Gäste den Weg ins Tor gefunden, so wäre ein frühes Davonziehn der Elztäler durchaus denkbar gewesen, doch es bleibt beim Konjunktiv und so waren es die Hausherren, die vorlegten und zur Pause mit 13:11 führten.
In Hälfte zwei gelang es Weil den Vorsprung weiter auszubauen, zwischendurch vier Tore vorzulegen, aber der Kampfgeist der jungen Gästemannschaft hielt Bestand. Allen Widrigkeiten zum Trotz stemmten sich die Elztäler gegen die drohende Niederlage und wurden in der letzten Spielminute mit dem Ausgleich belohnt. Die Eisenbahner nahmen ihre Auszeit, doch auch zum Ende hin verteidigten die Gäste leidenschaftlich, bevor der finale und umstrittene Siebenmeterpfiff ertönte. Der sonst so sichere Jonas Schamberger zeigte Nerven und Armin Philipp bescherte der SG mit dem vereitelten Siegtreffer einen wichtigen Auswärtspunkt.

SGWD: Philipp, Meyndt; Disch (8/2), Nopper, Schmieder (5), Strübin (4), Engler, Hoch (6), Bludau (1), Fahrländer, Faller, Quinto (1)

Bericht: J. Meyndt

Fotos: Toni (mehr Bilder unter Fotogalerie)

Schwaches Spiel, wichtige Punkte aus Ringsheim entführt 35:37

 

Für den TuS Ringsheim mausert sich Spielmacher Ivan Mlinarevic der SG Waldkirch-Denzlingen immer mehr zu „Ivan dem Schrecklichen“, sorgte er in den vorletzten beiden Partien jeweils mit einem Last-Minute-Tor für einen knappen Sieg der Elztäler und steuerte er vergangenen Sonntag mit 7 Toren und einer starken Leistung Wesentliches zum 37:35 Sieg der SG in Ringsheim bei.

Dabei hatten die Gäste in der ersten Hälfte massive Probleme mit den flinken Hausherren und kassierten nach unbedachten Ballverlusten einige Gegenstoßtreffer. Diese und einfache Tore von den Außenpositionen bescherten dem TuS eine 20:15 Pausenführung.

Nach Wiederanpfiff stellte Spielertrainer Strübin die Abwehr um und ordnete offensichtlich eine überlegtere Offensivspielweise an, jedenfalls blieben unnötige Ballverluste aus, sodass die Gegenstoßachse der Gastgeber weitestgehend kontrolliert wurde und die Elztäler immer weiter aufholten, bis das Spiel beim 24:24 Zwischenstand schließlich egalisiert war.  Beim 25:25 konnte dann Ringsheim zum letzten Mal ausgleichen und musste das restliche Spiel über einem Ein- bis Dreitorevorsprung der Gäste hinterherlaufen. Kurz vor Ende scheiterte der TuS in Überzahl noch von der Strafwurflinie, der agile Thomas Bludau tankte sich im Gegenzug erfolgreich durch und am Ende siegten die Gäste sicher nicht unverdient in einem eher mäßigen Landesligaspiel zweier schwacher Abwehrreihen.

 

SGWD: Meyndt, Philipp; Mlinarevic (7), Bludau (7), Disch (7/2), Schmieder (2), Strübin (4), Engler (1), Zank (1), Forster (7), Faller (1)

Bericht: J. Meyndt

SG Waldkirch/Denzlingen – TV Meßkirch  29:29 (13:16)

SGWD kommt mit einem blauen Auge davon

Mit einem 29:29 Unentschieden musste sich die SG Waldkirch-Denzlingen gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Tabellenletzten aus Meßkirch zufrieden geben. Ein ausschlaggebender Punkt waren die Torhüter. Während der SG-Schlussmann besonders in Hälfte eins kaum eine Hand an den Ball brachte, entschärfte der Gästekeeper klarste Möglichkeiten durch Kreisläufer und Außenspieler der Elztäler. Die Hausherren fanden kaum Mittel die Meßkircher Fußhöller und Restle in Griff zu bekommen, trottetn immer einem Rückstand hinterher, was zum Pausenstand von 13:16 führte.

Der Gast kam auch weiter kampfstark und gewillt, Punkte zu entführen, aus der Kabine, legte gar zum 14:20 vor, bevor der Kampfgeist der SG erwachte. Eine solidere Defensivleistung erlaubte eine spannungsgeladene Aufholjagd, deren Brisanz durch strittige Schiedsrichterentscheidungen verschärft wurde. Am Ende war es dann Meßkirch, welches kurz vor Abpfiff eine klare Torgelegenheit ausließ, bevor Patrick Hoch den Ball unter höchst löblichem Einsatz vor dem Seitenaus rettete und der junge Waldkircher Jan Disch nahezu mit dem Schlussignal einen Strafwurf zum 29:29 Endstand verwandelte.

 

SGWD: Meyndt; Disch (11/3), Strübin (4), Engler (2), T. Hoch, P. hoch (4), Zank (3), Mlinarevic (4/2), Forster (1), Bludau, Brommer, Fahrländer

HSG Mimm/Mühlh. – SG Waldk./Denzl.  43:37   (22:23)

Visier auf, Feuer frei, Endstand 43:37

Vierte Fahrt der SG Waldkirch-Denzlingen an Bodensee, vierte Niederlage, diesmal bei der HSG Mimmenhausen und zwar mit 43:37. Auch zum vierten Mal am Bodensee in der laufenden wurde das Spiel der SGWD von einem Bezirksgespann geleitet, ein weiterer deutlicher Beweis für die prekäre Lage was Anzahl der Schiedsrichter angeht.

Das Ergebnis allein spricht schon Bände, Abwehrarbeit war nicht angesagt, stattdessen munteres Torewerfen in Verbindung mit schwachen Torhüterleistungen hinter ebenso schwachen Abwehrverbänden. 22:23 lautete der Halbzeitstand.

In Durchgang zwei kam dann der Schlendrian im Abschluss bei der SGWD mit ins Spiel, während die gastgebende HSG munter weiter netzte. Im Endeffekt dann auch der Sieg der Hausherren gerechtfertigt, gegen schläfrig wirkende Breisgauer.

 

SGWD: Esterhazy, Meyndt; Disch (11/5), Schmieder (7), Strübin (9/1), Engler, Zank (5), Mlinarevic (3), Forster, Bludau, Faller (2), Hoch

Bericht: J. Meyndt

SG Waldkirch-Denzlingen – SG Köndringen/Teningen 26:27

Eine weitere knappe Niederlage

 

Es ist bereits das siebte Spiel der Saison, welches die SG Waldkirch-Denzlingen mit einem Tor Unterschied beendet, das vierte Eintorespiel zu Ungunsten der Elztäler, die sich mit 26:27 im Derby gegen die SG Köndringen-Teningen geschlagen geben mussten.

Aber ehrlich gesagt, wäre ein Sieg auch nicht verdient gewesen, denn vermehrte Ballverluste, die durch einen zurückkehrenden Gästespieler, der seine Zeitstrafe abgesessen hatte, verursacht wurden, ein klägliches Rückzugsverhalten, mangelnde Laufbereitschaft in der Offensive sprechen Bände.

Zwar hatten die Gastgeber den Teninger Routinier Danner weitestgehend im Griff, bekamen aber dessen Mitspieler, allen voran den ehemaligen SGWD-Jugendspieler und sechsfachen Torschützen Lukas Zank, nicht unter Kontrolle.

Im Angriff wirkte das Spiel eher schleppend und hätte Ivan Mlinarevic nicht einen Glanztag erwischt, wäre das Spiel nicht über die ganze Zeit knapp und spannend geblieben. Die Differenz von einem Tor Rückstand beim 13:14 zur Halbzeit hielt bis zum Endergebnis von 26:27 Bestand.

 

SGWD: Esterhazy, Meyndt; Disch (4/2), Schmieder (2), Strübin (2), Engler (1), T. Hoch, P. Hoch (3), Zank, Mlinarevic (10/4), Forster (1/1), Bludau (2), faller (1), Fahrländer

Bericht: J. Meyndt

Foto: S. Unmüssig

TSV Freiburg-Zähringen – SG Waldkirch-Denzlingen 32-23  (16:15)

SG Waldkirch-Denzlingen mit langem Atem

 

Mit einem deutlichen 32:23 Auswärtserfolg in Zähringen startete die SG Waldkirch-Denzlingen in die Rückrunde. Dabei bewiesen die Elztäler schlichtweg den längeren Atem, wirkten zum Ende hin abgeklärter und konnten sich zu Nutze machen dass die Zähringer Alemannen das Fehlen der beiden Stoeffler Brüder nicht über 60 Minuten kompensieren konnten.

Lediglich in den ersten 40 Minuten waren die Gatgeber auf Augenhöhe, kamen vor allem über die Achse Brokhausen Tsoulfas zum Erfolg und konnten sogar auf 14:10 vorlegen, bevor die SG wieder kompakt in der Defensive stand und sich wieder aufs Torewerfen besann. Beim stand von 16:15 für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Bis zum 19:19 blieb das Spiel offen, ein Zwischenspurt der jungen SG brachte dann die 28:21 Führung. Jung raus, Alt rein hieß dann die Devise und mit Mlinarevic, Zank und Strübin befand sich die ganze Routine der Kandelstädter auf dem Feld, ließ nichts mehr anbrennen und siegte am Ende auch in der Höhe verdient mit 32:23 gegen zum ende hin harmlose Alemannen.

 

 

SGWD: Esterhazy, Meyndt; Disch (6/1), Schmieder (4), Strübin (4/1), Engler (1), Hoch (2), Zank (2), Mlinarevic (2/1), Forster (4), Bludau (7), Nopper, Faller

 

SG bringt sich nach Aufholjagd selbst um einen Punktgewinn

 

In allerletzter Sekunde musste sich die SG Waldkirch-Denzlingen beim TV Brombach geschlagen geben, als bei Gleichstand Brombach wenige Sekunden vor Schluss noch in Ballbesitz gelangte, die SG es verpasste das Spiel durch ein Foulspiel zu unterbrechen, der Ball schnell nach vorne befördert wurde und zum Endstand von 37:36 zeitgleich mit dem Schlusssignal sehr glücklich für die Hausherren verwertet wurde.

Diese hatten in der ersten Halbzeit deutlich die Nase vorn, als das Spiel der Kandelstädter nicht richtig ins Rollen kam und der TV vor allem über Außen und Gegenstöße zum Torerfolg kam und immer mehrere Tore vorlegte. Allerdings ließ sich Waldkirch-Denzlingen nicht abschütteln und kam immer wieder auf Schlagdistanz heran, bevor die routinierten Gastgeber zur Pause, wieder via Gegenstoß, auf 19:13 davonzogen.

Im zweiten Durchgang begann dann eine Aufholjagd seitens der SG, die leider ohne Belohnung bleiben sollte. In der Abwehr wurde konzentriert gearbeitet und dizipliniert die Formation gewahrt, sodass jetzt die schnellen Tore für die Gäste aus dem Breisgau fielen. Beim 22:22 war das Spiel wieder egalisiert und keine Mannschaft konnte sich weiter absetzen. Etwa fünf Minuten vor Spielende stand es 33:33, bevor die SG sich zwei Minuten vor Schluss mit 36:34 in Führung brachte. Doch statt ruhig und besonnen weiterzuspielen, leisteten sich die Elztäler übermotiviert eine Undiszipliniertheit in der Abwehr, beim Versuch einen Ball abzufangen, mit dem Anschlusstreffer als Folge, dann ein Fehlpass vorne in eigener Überzahl, Gleichstand, dann oben bereits Erwähntes.

Trotz der Niederlage muss man der jungen Mannschaft aus Denzlingen und Waldkirch ein großes Kompliment für Einstellung, Kampf und Aufholjagd aussprechen. Die fehlende Erfahrung der Spieler, in Persona Ivan Mlinarevic, Sebastian Strübin und Karsten Zank, hat sich am Ende gezeigt und in einem Spiel, das letztlich keinen Sieger verdient hat, dem TV Brombach einen glücklichen Erfolg beschert.

 

SGWD: Esterhazy, Meyndt; Disch (10/4), Schmieder (8), Engler (2), T. Hoch (1), P. Hoch (6), Nopper (1), Forster (3), Bludau, Faller (3), Präg (2)

SG Waldkirch/Denzlingen – TuS Steißlingen 2  (33:28)

SGWD erarbeitet sich ausgeglichenen Punktestand

 

Mit 33:28 setzte sich der Vizemeister der letzten Spielzeit, zuhause in Denzlingen, gegen den Aufsteiger Steißlingen II durch. Dabei konnte Spielertrainer Sebastian Strübin auf mehr Spieler als noch vor Wochenfrist zurückgreifen. Thomas Bludau und Ivan Mlinarevic waren merklich noch nicht auf gewohntem Leistungsstand, konnten aber wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Auch wiederum wichtig, dass Marius Schmieder wieder mit von der Partie war und im linken Rückraum für Torgefahr sorgte.

Das Spiel war zwar insbesondere am Anfang jeder Halbzeit einigermaßen ausgeglichen, doch ließ die Spielgemeinschaft nicht die Vermutung aufkeimen, die Punkte herzugeben. In der Defensive lässt zwar keine einzige Zeitstrafe darauf deuten, dass zu zaghaft agiert wurde, was aber nicht der Fall war, denn war der Gegner frei, wurden die Finger weggelassen, drohte eine brenzlige Situation zu entstehen, war der Nebenmann zur Stelle und unterbrach das Spiel. Insgesamt hinten solide und vorne abgeklärt ging die SG mit einem 16:13 in die Halbzeit.

Das Spiel begann dann wieder wie in der ersten Halbzeit: anfangs konnte Steißlingen mithalten, verlor aber zunehmend an Konzentration und Kraft, verursachte gegen Ende immer mehr technische Fehler und Fehlwürfe, sodass Waldkirch-Denzlingen kontinuierlich auf den 33:28-Endstand erhöhte.

 

SGWD: Disch (5/1), Schmieder (5), Engler (3), T. Hoch, P. Hoch (6), Zank (6), Forster (5/2), Bludau, Faller (1), Fahrländer, Präg (1), Mlinarevic (1)

Bericht: J. Meyndz

Foto: Sabrina Unmüßig

Rekordverdächtiger Altersdurchschnitt

 

Mit schwersten Personalsorgen musste die SG Waldkirch-Denzlingen vergangenen Samstag bei der Drittligareserve der HSG Konstanz antreten und zeigte bei der 31:23 Niederlage eine durchaus gute Leistung, die aber für einen Gegner des Konstanzer Kalibers leider nicht ausreicht.

Neben den Langzeitverletzten Fabian Strübin und Thomas Bludau fielen auch noch Spielertrainer Sebastian Strübin und Regisseur Ivan Mlinarevic verletzungsbedingt aus. Hinzu mussten Marius Schmieder und Felix Faller beruflich bedingt passen, sowie Raphael Präg und Keeper Patrick Esterhazy, die krank das Bett hüten mussten.

Folge des Ganzen: nur zwei etatmäßige Rückraumspieler, ein rekordverdächtiger Altersdurchschnitt von nur 20,33 Jahren (gerade mal drei Spieler über 20), zwei Debütanten und nur zwei Auswechselspieler.

Trotz dieser widrigen Voraussetzungen zeigte sich die SG kämpferisch, stabil in der Abwehr und lag nach gut sechs Spielminuten mit 2:0 in Führung. Leider musste der älteste und damit routinierteste Spieler Karsten Zank bereits nach gut 13 Minuten die zweite Zeitstrafe aufgrund von Lappalien hinnehmen, was die Gästeabwehr enorm schwächte. Die Elztäler ließen sich aber nicht abschütteln, ackerten weiter und waren beim Halbzeitstand von 17:12 noch auf Schlagdistanz.

In Hälfte zwei machte sich, wie bereits im ersten Durchgang, die mangelnde Durchschlagskraft aus dem Rückraum bemerkbar. Tore wurden fast nur über den Kreis und verdeckte Schlagwürfe erzielt, was gegen die defensive 6:0-Abwahr der Seehasen schlichtweg nicht genügte. In der 46. Minute noch ein Aufreger: der Debütant seitens der Konstanzers, Finn Meiners, traf den SG-Schlussmann beim Siebenmeter am Kopf und musste danach mit Rot den Platz räumen. Doch zu ausgeglichen ist der Kader der HSG, dass die jungen Gäste hätten daraus Kapital schlagen können und so konnten die Gastgeber verdientermaßen einen auch in der Höhe vertretbaren 31:23 Sieg gegen personell stark gebeutelte Waldkirch-Denzlinger einfahren.

 

SGWD: Meyndt; Disch (6/2), Engler, P. Hoch (5), Zank (5), Forster (3), Brommer (1), T. Hoch (1), Fahrländer (2)

Bericht: J. Meyndt

 

 

SGWD im Pech, SFE mit glücklichem Sieg

 

Es war ein Derby wie es im Buche steht: Kampf, Emotionen, Spannung pur, Sieg der Gäste durch glückliches Tor nach einer Reihe von Fehlern beider Mannschaften.

Kurz vor Ende des Spiels bei ausgeglichenem Spielstand, vorangegangen war eine beeindruckende Aufholjagd der gastgebenden SG Waldkirch-Denzlingen, scheiterten die Gastgeber frei vor dem kurz zuvor eingewechselten Gästekeeper Michael Schiffner. Der Ball prallte von dessen Oberschenkel über Abwehr und Angriff hinweg zum frei an der Mittellinie stehenden Willi Gerbershagen, der zuvor den Ball verloren hatte und hier für sein Nichtzurücklaufen belohnt wurde. Glück für die Gäste, Pech für die Hausherren, denn dieser Treffer Vorsprung spiegelte sich im 26:27 Endergebnis wider.

Einzelne Spieler seitens der SG hervorzuheben fällt schwer, denn alle zeigten großen Kampfgeist, auch nachdem die Elztäler in Hälfte zwei mehrmals einen Vier-Tore-Rückstand hinnehmen mussten. Vielleicht darf erwähnt sein, dass Jan Disch, der eigenen SG-Jugend entsprungen, sich der Namen, Größe und Qualität der gegnerischen Torhüter unbeeindruckt zeigte und von der Siebenmeterlinie eine souveräne Quote hatte und spektakuläre Treffer darbot. Am Ende hätte jeder gewinnen können, faktisch gelang es den Gästen.

Bleibt die kämperische Einstellung der Strübin-Schützlinge erhalten, kehrt vielleicht der ein oder andere Verletzte wieder zurück in den Kader, so darf die SGWD erhobenen Hauptes nächste Woche nach Konstanz fahren, um sich einem weiteren starken Gegner entgegenzustellen.

SGWD: Esterhazy, Meyndt; Disch (7/4), Schmieder (3), Strübin (4), Engler (1), T. Hoch (1), P. Hoch (2), Zank (2), Mlinarevic (5), Präg

Bericht: J. Meyndt

Foto: Sabrina Unmüßig

Waldkirch-Denzlingen durch Kraftakt zum Derbysieg

 

Mit einem Tor Unterschied setzte sich die SG Waldkirch-Denzlingen im Derby bei der HSG Freiburg durch.

In einer von beiden Seiten robust geführten Partie konnte sich erstmals keine der beiden Mannschaften absetzen. Waldkirch-Denzlingen legte vor, die Gastgeber glichen aus und legten ihrerseits vor, wobei der Vorsprung nicht mehr als zwei Zähler betrug. Die SG musste bereits in der ersten Halbzeit eine Schwächung hinnehmen, nachdem der junge Marius Schmieder, gerade mal wenige Minuten auf der Platte, aufgrund zu harten Einsteigens gegen viel zu leicht fallende Freiburger den roten Karton zu sehen bekam. Zum Glück, aus Sicht der Kandelstädter, ließen sich die Gäste dadurch nicht aus dem Konzept bringen und hielten weiter dagegen, standen weiterhin robust in der Defensive und ließen dem Rückraum der Gastgeber kaum Möglichkeiten. Beim Stand von 15:14 für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause gelang es dann den Elztälern sich nach kurzer Einspielzeit etwas abzusetzen. Allerdings kostete dies Kraft und insbesondere Patrick Hoch musste sich am Kreis unter körperlicher Schwerstarbeit seine 5 Tore hart erarbeiten. Der Lohn war eine Drei-Tore-Führung beim Stand von 21:18. Diese konnten die Gäste auch geraume Zeit halten, bevor zum Ende hin die Kräfte langsam aufgebraucht waren und die Hausherren noch mal herankamen. Die SG spielte nun auf Zeit und Sekunden vor Schluss hielt Routinier Mlinarevic beim 29:28 für Waldkirch-Denzlingen regelgerecht den Ball, sodass der HSG keine Zeit für einen möglichen Ausgleich blieb.

 

SGWD: Esterhazy, Meyndt; Disch (9/4), Schmieder, Strübin (4), Engler, P. Hoch (5), Zank (3), Mlinarevic (2), Forster (5), T. Hoch, Faller (1), Präg

Bericht: J. Meyndt

SG Herren in Pfullendorf ohne Punkte

 

Wie schon in den vergangenen Jahren taten sich die Gäste nach der langen Busfahrt in der haftmittelfreien Pfullendorfer Stadthalle wieder einmal sehr schwer. Dabei fand man eigentlich gut ins Spiel: in der ersten Viertelstunde konnten leichte Tore aus dem Rückraum erzielt werden und die Abwehr stand kompakt, sodass die Pfullendorfer gezwungen waren, von den Außenpositionen ihr Glück zu versuchen.

Doch mit fortschreitender Spieldauer kamen vor allem die Gäste immer weniger mit dem nun rutschiger werdenden Spielgerät zurecht. Die Folge waren zahlreiche Ballverluste im Angriff, die die Pfullendorfer immer wieder zu Gegenstößen förmlich einluden. Diese ließen sich dann auch nicht lange bitten und nutzten eiskalt die sich ihnen bietenden Möglichkeiten. So wechselte die Führung zu Gunsten der Gastgeber, die diese auch bis zur Pause nicht mehr hergaben.

Da sich auch nach der Halbzeit keine wirkliche Besserung auf Seiten der Elztäler einstellte, sah sich Spielertrainer Sebastian Strübin gezwungen, die Abwehr umzustellen. Aus der defensiven 6:0 wurde eine offensive 3:3 Deckung. Diese zeigte auch gleich Wirkung, denn es gelang einige Male, dem prellenden Angreifer den Ball herauszuspielen. Leider sahen das die beiden Schiedsrichter anders und pfiffen immer wieder eigentlich sauber herausgespielte Bälle zu Gunsten der Gastgeber zurück. So verpuffte der Effekt der offensiven Deckung und die Pfullendorfer konnten immer wieder zu einfachen Toren nach oftmals schritteverdächtigen Aktionen kommen. So gelang es den SG’lern nicht mehr entscheidend den Rückstand zu verkürzen, was auch an der mangelhaften Chancenverwertung lag.

An diesem Tag konnten die SG’ler einfach keine Sicherheit im Angriff aufbauen und standen in der Abwehr in der 6:0 Formation inklusive Torhütern nicht sicher genug. Die Umstellung auf die offensivere Deckungsvariante hätte durchaus Erfolg haben können, wenn die Schiedsrichter ein wenig mitgespielt hätten. Doch alles hätte, wäre, wenn hilft am Ende wenig und so musste man die Punkte am Ende wohl leider verdient in Pfullendorf lassen.

 

Waldkirch/Denzlingen: Meyndt, Esterhazy; Disch 9/2, Hoch 5, Mlinarevic 5, Forster 4, Faller 2, Bludau 1, Präg 1, S. Strübin, Engler, Zank

Spielfilm: 3:6, 7:7, 12:9, 13:11, 15:13 (Halbzeit), 20:15, 26:19, 29:21, 33:27, 36:29(Ende).

Bericht: Thomas Bludau

Arbeitssieg für Waldkirch-Denzlingen

 

Der 34:33 Heimsieg der SG Waldkirch-Denzlingen über den ESV Weil kostete Kraft und am Ende auch Nerven. Zwar war der Gastgeber zu keiner Zeit im Hintertreffen, lebte am Ende aber vom heraus gespielten Vorsprung.

Grundlage für diesen war insbesondere, dass die Hauptakteure der Weiler, Jonas Schamberger und Markus Schönmüller, in Hälfte eins weitestgehend in Schach gehalten wurden und zudem der nach Verletzung ins SG-Team zurückgekehrte Waldkircher Routinier Karsten Zank einen Glanztag erwischte. Bis zur Halbzeit konnten die Elztäler auf 17:13 vorlegen.

Bei Wiederanpfiff reichte die Kraft noch, um auf 20:14 vorzulegen. Dann aber verwalteten die Waldkirch-Denzlinger eher nur noch, trafen kaum das Tor und konnten sich glücklich schätzen, dass die Gäste vom Oberrhein es ihnen nach taten und beste Chancen liegen ließen. Beim 30:30 konnte Weil dann zum ersten Mal ausgleichen, aber in dieser Schlussphase behielten die gerade die routinierten Spieler der SG die Nerven, legten immer ein bis zwei Tore vor und der letzte Angriff des ESV blieb beim Stand von 34:33 im Block der Gastgeber hängen.

 

SGWD: Meyndt, Holzer; Disch (7/4), Nopper, Strübin (6), Brommer, P. Hoch (5), Zank (5), Mlinarevic (6/2), Fortser (3), Bludau (2), T. Hoch, Präg

Sieg in letzter Sekunde

Vor allem spannend und nichts für schwache Nerven war der 27:26 Sieg der SG Waldkirch-Denzlingen gegen den TuS Ringsheim. Erst mit dem Schlusssignal konnte Ivan Mlinarevic mit seinem goldenen Treffer die zwei Punkte für die Elztäler sichern.
Vorangegangen war eine packende Schlussphase, nachdem die Hausherren seit Ende der ersten Halbzeit immer einem Rückstand hinterhergelaufen war: Nach ausgeglichener Anfangsphase konnte die SG eine Zweitoreführung in doppelter Überzahl nicht weiter ausbauen, geriet in dieser Zeit gar ins Hintertreffen und konnte den Gäste-Topscorer Ürek nicht stoppen. Konsequenz war der 12:16 Pausenrückstand aus Sicht der Gastgeber.
Auch in Hälfte zwei kam die SG nur schwer ins Spiel, insbesondere die Offensiv-Maschinerie stotterte schwer. Allerdings kämpften die Kandelstädter und wurden schlussendlich dafür belohnt, als beim 18:18 die Partie wieder egalisiert war. Wieder war es der TuS, der vier Tore vorlegte, bevor die SG wieder ausglich und beim 23:22 erstmals vorlegte. Das Spiel wogte hin und her, war geprägt von nicht genutzten Chancen auf beiden Seiten. Vier Sekunden vor Schluss dann die Auszeit seitens der SG. Der noch auszuführende Freiwurf wurde von Routinier Mlinarevic gekonnt zum abschließenden Siegtreffer verwertet.

SGWD: Meyndt, Holzer; Disch (6/2), Bludau (2), Schmieder (8), Strübin, Engler (1), P. Hoch, Mlinarevic (8/1), Fortser (1), T. Hoch, Faller, Mack

Bericht: J. Meyndt

15 Minuten ohne Tor

Es bleibt dabei: das Flaggschiff der letzten Jahre der SG Waldkirch-Denzlingen, der Angriff, kommt nicht richtig in die Gänge. Viel zu harmlos präsentierte sich die Offensivabteilung der Elztäler bei der 36:29 Pleite in Meßkirch. Während die Gastgeber aufopferungsvoll auch bei Rückständen fighteten, ließen die Kandelstädter Leidenschaft und Siegeswillen missen.
Die erste Hälfte verlief noch ausgeglichen, Meßkirch legte anfangs vor und wurde nach etwa 15 Minuten von der SGWD dieser Aufgabe entlastet, sodass die Anzeigetafel eine knappe 16:15 Führung der Gäste zur Halbzeit anzeigte.
Nach Wiederanpfiff mussten die sowieso ersatzgeschwächten Gäste auch noch verletzungsbedingt auf Routinier Karsten Zank verzichten. Die „alte Garde“ blieb erst einmal auf der Bank und die „jungen Wilden“ schienen die Hausherren im Griff zu haben. Nach wenigen Minuten war eine 21:17 Führung zu verzeichnen, zwei kernige Schlagwürfe mit dem suboptimalen Spielgerät landeten am Pfosten bzw. gingen nur knapp vorbei, sodass ein weiteres verdientes Absetzen ausblieb. Ab diesem Zeitpunkt versagte die Offensivabteilung der Gäste in allen Belangen: technische Fehler und Fehlwürfe ließen die Elztäler geschlagene 15 Minuten ohne Torerfolg bleiben, was sich in einer 28:22 Führung für Meßkirch äußerte.
Am Ende wurde die Abwehr auf eine offene Manndeckung umgestellt, welche erst noch Hoffnung durschimmern ließ, denn die Hausherren verloren jetzt häufig den Ball. Aber weiterhin scheiterte die SG im Abschluss. Nach einer Auszeit kam Meßkirch dann auch besser mit der Manndeckung zurecht, sodass der letztjährige Vizemeister mit einer 36:29 Packung die Segel streichen musste.

 

SGWD: Meyndt; Disch (2), Schmieder (3), Strübin (5), Engler (1), Hoch (8), Zank (2), Mlinarevic(3/2), Forster (1), Faller (4)

Bericht: J. Meyndt

Waldkirch-Denzlingen fährt erste Punkte ein

 

Mit der HSG Mimmenhausen-Mühlhofen gab einer der Südbadenligaabsteiger seine Visitenkarte in der Waldkircher Kastelberghalle ab, war aber beim 45:30 Heimerfolg der Elztäler chancenlos und dabei noch gut bedient.

Grundstein für einen Sieg dieser Größenordnung war eine bärenstarke erste Halbzeit der SG basierend auf einer fundamentalsoliden Abwehrleistung. Nur bis zum 2:2 wurde den Gästen vom Bodensee gestattet, das Spiel ausgeglichen zu gestalten, bevor die Hausherren sich Schritt für Schritt absetzten und beim 10:5 erstmals mit fünf Toren führten. Auch eine Auszeit seitens der Gäste vermochte nicht die Kandelstädter zu stoppen. Karsten Zank hielt den gegnerischen Kreisläufer weitestgehend in Schach, Mimmenhausens Topscorer im linken Rückraum wurde vom flinken Andreas Engler zu ungeliebter Laufarbeit gezwungen, während die Außenspieler meist beim Torwurf scheiterten. Aus der soliden Abwehr heraus spielten die Strübinschützlinge schnell und sicher nach vorne, schlossen konsequent ab und legten beim 15:10 einen Zwischenspurt von 7 Toren in Serie hin, bevor beim Stand von 25:11 die Seiten gewechselt wurden.

Hätten die Hausherren weiter so konsequent gespielt, wäre sicher ein noch deutlicherer Sieg möglich gewesen, doch wurde beispielsweise Regisseur Ivan Mlinarevic sowie andere Leistungsträger in Hälfte zwei geschont und vielen jungen Spielern verstärkt Anteile am Geschehen gegeben. Die Defensive war nicht mehr ganz so stabil und die Konsequenz waren 19 Gegentore in einer Halbzeit. Allerdings zeigten sich die Elztäler weiterhin freudig im Offensivspiel, erzielten selber noch 20 Treffer, sodass die Anzeigetafel am Ende ein fürs Auge schönes 45:30 Endergebnis anzeigte.

 

SGWD: Meyndt, Esterhazy, Koch; Disch (7/2), Schmieder (3), Engler (6), P. Hoch (8), Zank (5), Mlinarevic (3/1), Forster (3), Faller (5), T. Hoch (1), Strübin (4)

Bericht: J. Meyndt

Kleinvieh macht auch Mist

Mit einer Summe an sogenannten kleinen Fehlern in Verbindung mit Unaufmerksamkeiten musste sich die SG Waldkirch-Denzlingen frei nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“  bei der Bundesligareserve der SG Köndringen-Teningen mit 26:24 geschlagen geben.
Insbesondere die erste Hälfte war seitens der Gäste sehr zerfahren. Nach einem 4:1 Rückstand konnten die Strübin-Schützlinge zwar auf 9:6 vorlegen, machten aber insbesondere gegen Ende des ersten Durchgangs zu viele Fehler in Form von schwachen Abschlüssen und ließen in eigener Überzahl den erfahrenen Steffen Danner frei auf acht Metern zum Wurf kommen. Konsequenz: eine 12:9 Führung der SGWD wurde zum 13:17 Pausenrückstand.


Nach Wiederanpfiff waren es wieder erst die Hausherren, die zurück ins Spiel fanden und die Führung auf 6 Tore beim Stand von 19:13 ausbauten. Die Kandelstädter zeigten sich jedoch kämpferisch, traten wesentlich solider in der Abwehr auf und auch Schlussmann Jürgen Meyndt fand so langsam ins Spiel. Problemkind bleibt immer noch der Angriff der SGWD. Zwei vergebene Siebenmeter bis zur 40. Minute und einige ungenutzte Chancen sind Beleg hierfür. Jedoch ist fairerweise auch zu bemerken, dass sich im Vergleich zum Spiel gegen Zähringen vor Wochenfrist doch ein Fortschritt in der Offensive bemerkbar machte und nach starkem moralischem Auftritt, gelang es den Gästen zum 22:22 auszugleichen. Schade aus Sicht der SGWD nur, dass dieser Kampfgeist nicht weiter genutzt werden konnte. Köndringen-Teningen zeigte sich cleverer und gewann am Ende etwas glücklich aber auch nicht unverdient mit 26:24.

SGWD: Koch, Meyndt; Disch (2/1), Bludau, Schmieder (2), Engler (2), Hoch (5), Zank (3), Mlinarevic (5/3), Forster (1), Faller (2), Strübin (2)

Elztäler geben Führung überhastet aus der Hand

 

21:22 musste sich die SG Waldkirch-Denzlingen in heimischer Halle den Alemannen aus Zähringen geschlagen geben und das nachdem wenige Minuten vor Schluss ein zwei Tore-Vorsprung der Elztäler in eigener Überzahl zu Buche stand. Der Ball wurde allerdings bei überhasteten und inkonsequenten Würfen ungeschickt hergegeben, sodass die Gäste 22:21 in Führung gehen konnten. Nach einer Auszeit blieb auch der letzte Wurf, wieder überhastet, Beute des starken Zähringer Schlussmanns Fabian Krepper.

Generell ist zu sagen, dass die Hausherren im Laufe des Spiels zu viele Chancen liegen ließen und durch technische Fehler zu oft den Ball verloren, nachdem sie die ersten 10 Spielminuten klar dominiert hatten, mit der Konsequenz einer 6:2 Tore-Führung. Was die letzten Jahre das Flaggschiff der SGWD war, ein starker druckvoller und vor allen Dingen ballsicherer Angriff, scheint nun an Durchschlagskraft verloren zu haben und bedarf deutlich an Feinabstimmung. Lediglich positiv festzuhalten ist, dass sich die Defensive stabilisiert hat, sodass wenig Tore aus dem Spiel heraus zugelassen wurden.

Man weiß jedenfalls woran man zu feilen hat im wöchentlichen Training, denn bei der Bundesligareserve der SG Köndringen-Teningen II erwartet die SGWD kommenden Sonntag sicher eine schwerere Aufgabe.

 

SGWD: Meyndt, Esterhazy; Disch (1), Bludau (2), Schmieder (2), Engler (1), P. Hoch (2), Zank (2), Mlinarevic (6/1), Forster, Wenzler, Faller (3), T. Hoch (1), Strübin (1)

SGWD empfängt Alemannen zum Rundenbeginn

 

Gleich das erste Derby am ersten Spieltag steht für die Landesligahandballer der SG Waldkirch-Denzlingen am kommenden Sonntag, 16.9. um 16:30 Uhr in der Denzlinger Sporthalle auf dem Programm. Zu Gast sind die Alemannen aus Freiburg-Zähringen, die sich unter ihrem neuen Trainerduo sicherlich kämpferisch und nicht gewillt, die Punkte im Elztal abzugeben, zeigen werden.

Weiterhin muss die SG auf die Gebrüder Strübin verletzungsbedingt verzichten, sodass sich Spielertrainer Sebastian ganz dem Coaching widmen kann.

Bereits vergangenen Sonntag war die Situation bereits diese, als die HSG Freiburg die Hausherren aus Waldkirch und Denzlingen nur knapp im Pokal bezwang. Die SG überzeugte dabei mit einer variablen Abwehr: die 3:2:1 Variante, sehr viel defensiver als die schon bekannte offensive 3:3 Formation, ließ kaum Tore aus dem Rückraum und aus dem Positionsspiel zu. Allerdings waren Mängel im eigenen Angriff zu erkennen, mithin fehlte mit Fabian Strübin bekanntlich der Torschützenkönig der letzten beiden Spielzeiten, sodass gegen die starke Zähringer Defensive eine deutliche Seigerung auf allen Positionen sowie eine konsequente Ausnutzung der sich bietenden  Chancen her muss, gesetzten Falles die Strübin-Schützlinge wollen die Punkte in Denzlingen behalten.

Beide Mannschaften haben sich seit vergangener Saison verändert, sodass Aussagen über Chancenverteilung eher reiner Spekulation entsprächen. Sicher ist nur, man wird sich nichts schenken und das Spiel verspricht eine interessante und enge Partie zu werden. Ein Sonntagnachmittagausflug in die Denzlinger Sporthalle lohnt sich für alle Interessierten also allemal.

Bericht: J. Meyndt