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Aktuelles

Damen II mit (un)erwartetem Sieg

HG Müllheim/Neuenburg II – SG Wa/De II  14:20   (9:7)

Nach den bisherigen Ergebnissen und der Tatsache, dass sich die Zweite Mannschaft der HG Müllheim/Neuenburg erst zu dieser Saison wieder gegründet hatte, ging man eigentlich davon aus, dieses Spiel gewinnen zu können. Nachdem es aber unter der Woche einige Absagen für das Spiel im Markgräflerland gab, war sogar vier Stunden vor Spielbeginn noch nicht klar, ob man eine komplette Mannschaft würde stellen können. Letztendlich sollte es aber dank Sabrina, Lisa und Heide dazu reichen einen Torwart und sieben Feldspieler auf dem Bogen notieren zu können. Trotzdem waren die Vorzeichen nicht optimal, da Lisa unter der Woche krank war und Alicia ihren ersten Einsatz im Aktivenbereich haben würde.

Aufgrund der geringen Wechselmöglichkeit wollte man das Spiel in erster Linie ruhig gestalten. Aber wenn sich die Gelegenheit ergibt auch immer wieder mal in´s Tempo gehen. Wenige Minuten nach Spielbeginn kam die nächste Hiobsbotschaft. Lisa verletzte sich am Fuß und war erstmal raus. Auch dieser Rückschlag wurde erstmal weggesteckt und bis zum 3:2 war man im Spiel. Dann allerdings vergab man einige hochprozentige Torchancen und lag beim 5:2 zum ersten Mal deutlich zurück. Bis zum 7:4 konnte man den Abstand immerhin halten. Dann aber wieder eine kleine Schwächephase der SG und die Spielerinnen aus Müllheim/Neuenburg waren am Drücker. Der Rückstand wuchs auf fünf Tore (9:4) an. Zu unserem Glück war die Verletzung bei Lisa doch nicht so schlimm wie zuerst befürchtet und sie konnte nochmal in´s Spielgeschehen eingreifen. Allerdings kam mit Silvia gleich die nächste Spielerin zur Bank, die sich den Fuß vertreten hatte. Die Mannschaft wollte sich so aber nicht geschlagen geben und kämpfte sich vor der Pause nochmal heran. Bei 9:7 wurden die Seiten gewechselt.

Trotz aller widrigen Umstände war man also immernoch in Schlagdistanz. Und da es ein Aufgeben in der Mannschaft nicht gibt, wollte man die zweiten 30 Minuten nochmal alles raushauen und sehen was rausspringt. Da es auch bei Silvia weiterging, stellte man dann auch im Rückraum etwas um. Ob diese Maßnahme ausschlaggebend war kann nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Das Spiel sollte in der zweiten Halbzeit jedenfalls eine Wendung nehmen.

Beim Stand von 10:10 war das Spiel zum ersten Mal seit langer Zeit wieder offen. Das schien die Mädels so zu beflügeln, dass sie sich sogar auf 10:13 absetzen konnten. Doch so einfach wollten die Markgräflerinnen das Spiel dann auch nicht hergeben. Sie steigerten sich nochmal und konnten den Spielstand beim 14:14 wieder ausgleichen. Es war aber nur ein kurzes Aufbäumen. Bis zum Ende des Spiels sollte man, auch dank einer sehr guten Torwartleistung von Sabrina, keinen gegnerischen Treffer mehr zulassen. Selbst nutze man wieder die sich bietenden Möglichkeiten und feierte letztendlich einen wohlverdienten Sieg mit sechs Toren Unterschied. Zum Glück war diesmal die unterirdische 7-Meter-Quote (1 von 6) nicht von Bedeutung.

Am kommenden Wochenende geht es im ersten Heimspiel der Saison gegen die Zweitvertretung des TSV March. Die Mannschaft ist zwar noch ungeschlagen, aber die bisherigen Gegner stammen aus der unteren Tabellenregion. Wenn man also mit der nötigen Mischung aus Respekt und Selbstvertrauen zu Werke geht, sollte auch hier etwas zu holen sein.

Es spielten:Sabrina; Judith (2), Laura (1), Silvia (2/1), Anne (4), Alicia, Lisa (2), Heide (9)

Bericht: Lauby

Damen II mit deutlichem Sieg zum Auftakt

SG FT 1844 Kappel II – SG Wa/De II 7:28 (1:13)

Am vergangenen Sonntag begann auch für die Damen II die neue Saison. Da der Kader nach einigen Abgängen (Mona, Anastasia, Tami, Selina), Langzeitverletzungen (Annette) und Schwangerschaftsrekonvaleszentinnen (Katrin, Catrin) sehr dünn ist, waren wir froh, dass uns Leonie, Franzi und Lisa aushalfen. Zumal uns Laura, Julia und Kerstin nicht zur Verfügung standen. Aber immerhin würden Lilith und Katja Ihren Einstand im Aktivenbereich geben.

Durch den Zwangsabstieg fand man sich in der Kreisklasse wieder und zum Auftakt ging es zur neugegründeten Zweitvertretung der Dreisamtigerinnen. Ohne also zu wissen was einen erwarten würde, wollte man einfach das eigene Spiel auf die Platte bringen. Durch die ganzen Veränderungen im Kader war klar, dass der Auftakt etwas holprig verlaufen könnte. So sollte es auch kommen.

In den ersten Minuten lief der Ball noch etwas unsicher durch die eigenen Reihen, so dass man sich schwer tat klare Torchancen heraus zu spielen.  Aber immerhin stand die Abwehr und erst nach knapp zehn Minuten konnten die Gastgeberinnen ihr erstes Tor zum 1:4 erzielen. Letztendlich sollte dies der einzige Treffer sein, den man in der ersten Hälfte zugestehen musste. Je länger das Spiel dauerte, umso sicherer wurde man auch im Angriff. Einige gelungene Spielzüge führten zu schönen Torerfolgen und man baute den Vorsprung immer weiter aus. Mit dem Stand von 1:13 ging es in die Pause.

Aufgrund des deutlichen Spielstandes zur Pause und der Spielstärke des Gegners, bedurfte es natürlich keiner großen Ansprache für die zweite Spielhälfte. Man nahm sich vor das Spiel konzentriert und ernsthaft zu Ende zu spielen.

Die ersten Minuten gelang das auch und man konnte den Spielstand auf 3:17 ausbauen. Dann allerdings wurde man etwas schludrig und kassierte drei Tore in Folge. Dass veranlasste den Trainer doch eine Auszeit zu nehmen und nochmal darauf hinzuweisen, was man sich in der Pause vorgenommen hatte. Die restlichen 17 Minuten konzentrierte sich die Mannschaft wieder und fuhr einen deutlichen Sieg ein.

Alles in Allem war es ein gelungener Auftakt. Allerdings werden schwierigere Aufgaben auf die Mannschaft zukommen. Es gilt also die Spielzüge weiter zu automatisieren um auch die weiteren Spiele erfolgreich zu gestalten. In der kommenden Woche geht es zur TG Altdorf, die ihr erstes Spiel ebenfalls sehr deutlich (25:6) in Zähringen gewinnen konnten. Verzichten muss man in diesem Spiel auf die Hilfe der „U21“, da die Erste fast zeitgleich in Kenzingen spielt.

Es spielten:Christine; Judith (1), Silvia (6/1), Marina (1), Anne (5), Katja (5), Lilith, Leo (2), Franzi (4/1), Lisa (4)

Bericht: Lauby

Damen II mit Sieg in Heitersheim

HBL Heitersheim – SG Wa/De II        13:17 (9:10)

Am vergangenen Samstag stand das (emotional) wichtigste Spiel der Saison an. Nach den Vorkommnissen im Hinspiel und dem teilweise beleidigenden Spielbericht des Heitersheimer Trainers, bedurfte es keiner zusätzlichen Motivation für diese Begegnung. Allerdings waren die Vorzeichen für dieses Spiel alles andere als gut. Aus unterschiedlichen Gründen musste man auf einige Spielerinnen verzichten. Somit fuhr man mit gerade einmal sechs Feldspielerinnen in die Malteserstadt, von denen eine krankheitsbedingt nicht mit voller Kraft auflaufen konnte. Aufgrund des dünnen Kaders war man natürlich darauf bedacht sich die Kräfte einzuteilen. Mit einer stabilen Abwehr wollte man dafür sorgen, dass man im Angriff nicht zuviel Kraft aufwenden muss.

Den ersten Treffer erzielten die Heitersheimerinnen. Über das ganze Spiel hinweg sollte dies aber die einzige Führung der Heimmannschaft sein. Mit drei Treffern in Folge, ging man zum ersten Mal mit zwei Treffern in Vorsprung. Diese wurden allerdings auch wieder von den Damen aus der Malteserstadt egalisiert. Bis zum 6:6 blieb das Spiel ausgeglichenen. Wobei auf Seiten der SG immer wieder das Spiel über den Kreis gesucht wurde (im Speziellen Anne & Anne) und auch zum Erfolg führte. Nachdem man zwei weitere Tore vorlegen konnte, wechselten sich die Torerfolge bis zur Pause ab und man ging mit einer 9:10-Führung in die Kabine. Motiviert von dem positiven Spielverlauf schwor man sich darauf ein das Spiel auch zu gewinnen. Zitat der Ansage aus der Mannschaft: „Wir kämpfen bis zum ko…“ (Jugendzensur).

Der Start in die zweite Halbzeit verlief vielversprechend. Nachdem beide Mannschaften jeweils ein Tor erzielten, konnte man sich durch eine Serie von drei Treffern erstmals eine 4-Tore-Führung erspielen. Ein wenig Hoffnung schöpften die Malteserstädterinnen durch zwei eigene Torerfolge. Doch die Hoffnung wurde schnell wieder zerstört. Denn diese kleine Serie stoppte man mit zwei eigenen Torerfolgen. Knapp sechs Minuten vor Schluss führte man wieder mit vier Toren und der Gegner nahm seine Auszeit. Angefeuert vom Publikum (an dieser Stelle ein Danke an Laura und Ihre Freunde, sowie Judiths Eltern und Karen) lies man sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Beide Mannschaften erzielten noch jeweils ein Tor und man feierte am Ende einen hochverdienten 13:17-Auswärtssieg. Als Trainer bleibt mir nur zu sagen, dass ich unheimlich stolz auf die Truppe und die gezeigte Leistung bin. Zumal sich auch alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten.

Mit nun 14 Punkten und Platz 8 in der Tabelle ist man dem Saisonziel „einstelliger Tabellenplatz“ einen weiteren Schritt näher gekommen. Am kommenden Wochenende kann man mit einem Sieg beim Tabellennachbarn Herbolzheim die Platzierung weiter festigen.

Es spielten:

Christine; Judith (1), Kerstin (1), Anastasia (1), Anne R. (3), Anne B. (6), Selina (5/1)

Bericht: Lauby

Knappe Niederlage gegen die Dreisamtigerinnen

SG Wa/De II – SG FT 1844 Freiburg Kappel          20:24 (7:12)

Mit einem wiedermal dezimierten Kader ging man in das Spiel gegen die Dreisamtigerinnen, die in der vergangenen Saison bis kurz vor Ende um den Aufstieg in die Landesliga mitspielten. Zu den bereits bekannten Ausfällen gesellten sich wegen Krankheit noch Anastasia und Tamara. Zudem musste kurz vor Spielbeginn noch Anne Braun passen. Dafür konnte man Heide überzeugen auszuhelfen. Trotz der nicht ganz so guten Voraussetzungen nahm man sich vor die Punkte nicht kampflos herzugeben.

Man fand auch ganz ordentlich ins Spiel und konnte die Anfangsphase für positv gestalten und ging nach dem 1:2 durch drei Tore in Folge mit 4:2 in Führung. Dann allerdings übernahmen die Gäste das Kommando und konnten eine  Serie von vier Treffern starten. Bis zum 6:7 blieb man aber im Spielgeschehen. Dann aber folgte eine weitere Serie von drei Treffern der Tigerinnen. Nachdem man nochmal auf 7:10 verkürzen konnte, folgte die Szene, die man im Spiel definitiv nicht braucht. Bei einem Wurfversuch kam Mona unglücklich auf und verletzte sich am Knie (wie sich im Verlauf der Woche herausstellte handelt es sich um einen Kreuzbandriss). Die Mannschaft war erstmal sichtlich geschockt und musste bis zur Pause noch zwei weitere Gegentore hinnehmen.

In der Pause versuchte man sich wieder zu sammeln und den Schock der Verletzung von Mona abzuschütteln. Abgesehen von den zwei Phasen, in denen man den Spielerinnen aus Freiburg jeweils eine kleine Serie gestattete, konnte man mit dem Gegner mithalten. Mit dieser Erkenntnis und dem Willen sich für die verletzte Teamkameradin noch mehr ins Zeug zu legen, nahm man sich vor die zweite Hälfte zu gewinnen und zu schauen was man noch erreichen kann.

Der Start in die zweite Hälfte gelang aber leider nicht. Die Tigerinnen konnten den Vorsprung auf 8:15 ausbauen. Dann aber gelangen vier Tore in Folge und man verkürzte den Rückstand auf drei Tore. Auch in der Folge standen Abwehr und Torhüterin sehr gut und im Angriff wurden die Chancen genutzt. Beim 17:18 war man zum ersten Mal seit langer Zeit wieder am Gegner dran. Aber auch die Freiburgerinnen zeigten den Willen das Spiel nicht verlieren zu wollen und konnten mit zwei Treffern in Folge den Abstand wieder auf drei Tore ausbauen.Aber auch davon lies man sich nicht aus der Ruhe bringen und verkürzte wieder auf 20:21. Die Endphase war angebrochen und man hatte die Chance gegen einen der Aufstiegskandidaten Punkte in der heimischen Halle zu behalten. Die taktische Maßnahme des Gegners Heide in die Manndeckung zu nehmen zeigte dann Wirkung. Im Angriff fehlten nun die Mittel. Wobei auch der Trainer einen Teil davon auf die eigene Kappe nehmen muss, da in dieser Phase eindeutige Anweisungen fehlten, um das Spiel zu gewinnen. Letzten Endes gewannen die Spielerinnen von der Dreisam das Spiel nicht unverdient.

Aus dem Spiel kann mitgenommen werden, dass die Mannschaft wiedermal Moral und eine starke kämpferische Leistung zeigte. Mit dieser Einstellung wird man mit Sicherheit noch einige Punkte holen um das Saisonziel, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben, zu erreichen. In der kommenden Woche startet man den nächsten Versuch beim Mitaufsteiger und letztjährigen Kreisklassenmeister ESV Freiburg.

Zwei Dinge sind noch zu erwähnen. Zum Einen wünschen wir Mona alles Gute. Zum Anderen stellten sich zwei der Verletzungen als Schwangerschaften heraus. Wir gratulieren Marina und Katrin hiermit ganz herzlich.

Es spielten:

Christine; Catrin (2), Judith (2), Mona (2/1), Annette (2), Julia, Kerstin (2), Anne R. (1), Svenja (1), Heide (8)

 

Bericht: Lauby

Damen II erkämpfen sich zwei weitere Punkte

 

SV Schopfheim – SG Wa/De II 17:18 (11:6)

 

Am vergangenen Sonntag führte die Reise ins Markgräflerland. Beim letztjährigen Tabellenachten wurde ein weiterer Punktgewinn angepeilt. Da sich Christine eine kleine Auszeit in Frankreich gönnte, gab Dani ihr Saisondebüt im Tor der Damen II. Auch zum ersten Mal mit dabei war Theresa. Verzichten musste man dafür auf Mona, Judith, Tamara und Kerstin, sowie die weiterhin verletzten Laura, Marina und Katrin.

Zu Beginn sah es auch nicht schlecht aus und man fand relativ gut ins Spiel. Beim Spielstand von 1:2 war es aber erstmal vorbei mit der Herrlichkeit und es sollte für längere Zeit die letzte Führung gewesen sein. Sechs Treffer der Schopfheimerinnen in Folge bedeuteten nach etwas mehr als einer Viertelstunde den 7:2 Rückstand. Mit dem fälligen Team-Timeout sollte der Lauf der Gastgeberinnen unterbrochen werden und man sich selbst wieder sammeln. Zudem stellte man die Deckung auf eine 5:1-Formation um. Es sah auch so aus, als ob diese Maßnahme fruchten würde. Man konnte durch zwei Torerfolge auf 7:4 verkürzen. Dann folgte aber erneut eine Serie von drei Gegentreffern und man lag mit sechs Toren im Rückstand. Aber Kopf in den Sand stecken war heute nicht angesagt. Durch zwei eigene Tore bei einem Gegentreffer ging man beim Stand von 11:7 in die Pause.

Von Seiten des Trainers wurde darauf hingewiesen, dass der Unterschied beider Mannschaften in der Hauptsache darin lag, dass die Gastgeberinnen bei Ihren Aktionen in Richtung Tor etwas zwingender agierten. Es wurde sich vorgenommen, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff etwas konsequenter zu Werke zu gehen. Und genau so kam man auch aus der Kabine. Innerhalb von sieben Minuten wurde der Rückstand egalisiert. Zwei weitere Treffer zum 11:13 führten zur ersten Führung seit der Anfangsphase. Nun sollten die Schopfheimerinnen zurück ins Spiel finden. Vier Tore in Folge und man lag wieder mit zwei Toren im Hintertreffen. Mit großem Kampfgeist wurde dem Spiel aber eine erneute Wendung gegeben. Nach  fünf Treffern in Folge lag man wenige Minuten vor Spielende mit 15:18 in Front. Die Markgräflerinnen konnten nochmal auf 16:18 verkürzen und kamen bei noch 1.30 Minuten auf der Uhr nochmals in Ballbesitz. Einen schnellen Torerfolg konnte die gut stehende Abwehr in Zusammenarbeit mit Dani verhindern. 47 Sekunden vor Schluss bekamen die Gastgeberinnen einen Siebenmeter zugesprochen. Zudem wurde eine Zeitstrafe verhängt, so dass der Rest des Spiels in Unterzahl bestritten werden musste. Nachdem der Siebenmeter verwandelt wurde musste man zusehen die restliche Zeit über die Bühne zu bekommen. 15 Sekunden vor Schluss nutze man noch die Möglichkeit zum Time-Out. Alle wurden nochmal darauf eingeschworen den Ball nicht mehr herzugeben und möglichst noch ein paar Freiwürfe heraus zu holen um die Zeit runter laufen zu lassen. Genau das gelang und die Spielerinnen durften sich über zwei Punkte freuen.

Zu erwähnen sind noch zwei Dinge. Zum Einen ist die Stimmung in der Mannschaft überragend. Trotz der Tatsache, dass drei Spielerinnen in der zweiten Halbzeit nicht zum Einsatz kamen, freuten sich alle über den Sieg. Zum Anderen gilt es dem Schiedsrichter Harald Reimann ein Lob auszusprechen. Immerhin kommt er aus Schopfheim und wurde nur aufgrund fehlender Schiedsrichter für ein Spiel des eigenen Vereins eingeteilt. Dass er allerdings ein Spiel mit Beteiligung einer Mannschaft des eigenen Vereins leitete war nicht festzustellen.

Es spielten:

Dani; Catrin, Annette (1), Julia, Anastasia, Anne R. (3), Leonie (2), Svenja (3/1), Franziska (4/1), Theresa (2), Anne B. (3/1)

 

Bericht: Lauby

Erste Punkte sind auf dem Konto

 

SG Wa/De II – TB Kenzingen II                   16:12   (5:6)

 

Nachdem man im ersten Saisonspiel eine deutliche Niederlage einstecken musste, wollte man im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des TB Kenzingen die ersten beiden Punkte einfahren. Im Gegensatz zum Spiel in Todtnau konnte der Trainer diesmal auf einen deutlich breiteren Kader zugreifen. Man musste zwar auf Kerstin und die weiterhin verletzten Marina und Katrin verzichten, dafür waren diesmal allerdings Catrin, Franzi, Anne B. und Judith mit dabei. Die Vorzeichen standen also deutlich günstiger. Zumal man sich mit den Damen aus Kenzingen auf Augenhöhe sieht.

In der ersten Viertelstunde waren beide Mannschaften allerdings entweder noch nicht ganz wach oder mit den Gedanken nicht auf dem Spielfeld. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass die Anzeigetafel einen Spielstand von 1:1 (!) anzeigte. Die Gäste konnten dann als erste ins Spiel finden und setzten sich mit drei Treffern in Folge auf 1:4 ab. Jetzt wachten dann auch die Gastgeberinnen auf und bis zum 3:6 konnte man das Spiel wieder ausgeglichen gestalten. Bis zum Ende der ersten Halbzeit konnte man nochmal zwei Treffer erzielen ohne einen weiteren hinnehmen zu müssen. Somit ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause. Zufrieden konnte man mit den ersten dreißig Minuten aber nur bedingt sein. Nur sechs Gegentore zeugen zwar davon, dass die Abwehr im Großen und Ganzen sicher stand, aber das Angriffsspiel lies doch einiges zu wünschen übrig. Im zweiten Durchgang sollte deshalb vor Allem im Angriff konzentrierter zur Sache gegangen werden.

Zu Beginn konnte man auch eine deutliche Leistungssteigerung verzeichnen. Die ersten vier Treffer gingen auf das Konto der Heimmannschaft. Erst dann konnten die Damen aus Kenzingen ihren ersten Treffer erzielen. Diesem folgte wieder eine Serie von vier eigenen Toren und man hatte sich einen deutlichen Vorsprung von sechs Toren herausgespielt. Mit diesem Vorsprung im Rücken konnte nun auch begonnen werden allen Spielerinnen noch ihre Einsatzzeit in der zweiten Hälfte zu gewähren. Durch die Wechsel mussten sich die Akteurinnen auf dem Feld erst wieder finden und die Gäste konnten beim Stand von 15:9 nochmal eine kleine Serie starten. Nach drei Treffern in Folge zum 15:12 schöpften die Kenzingerinnen nochmal Hoffnung. Mit dem Treffer zum 16:12 wurde Diese allerdings im Keim erstickt. Die letzten Minuten gingen ohne weiteren Torerfolg über die Bühne und die Damen der SG konnten sich verdienterweise die ersten Punkte auf die Habenseite schreiben. Mit diesem ersten Sieg lässt es sich etwas befreiter in die nächsten Spiele gehen.

Am kommenden Wochenende geht die Reise nach Schopfheim. Auch dort sollte das Ziel sein etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Schließlich beendeten die Damen aus Schopfheim die letzte Saison in der unteren Hälfte der Tabelle. Allerdings muss man dann die Leistung stabilisieren und möglichst über sechzig Minuten auf die Platte bringen.

Es spielten:

Christine; Catrin (2), Judith, Mona (2/1), Annette (1), Julia, Tami (1), Anastasia, Anne R., Leonie (3), Svenja (2), Franzi (3), Anne B. (2)

 

Bericht: Lauby

Deutliche Niederlage zum Saisonauftakt in Todtnau

 

TV Todtnau – SG Wa/De II       27:13 (12:7)

 

Am vergangenen Wochenende stand das erste Bezirksklassenspiel der Zweiten Damenmannschaft seit April 2009 auf dem Plan. Die Vorzeichen für dieses Spiel waren allerdings nicht sehr gut. Seit ein paar Wochen war schon klar, dass Marina (Knöchel) und Katrin (Rücken) ausfallen würden. Hinzu kam unter der Woche noch Laura mit einer Schulterverletzung und am Samstag auch Catrin, die erkrankt war. Dank den beiden Jugendspielerinnen Leonie und Svenja (die auch schon in der vergangenen Saison immer wieder mitspielten) reiste man immerhin mit neun Feldspielerinnen in den Schwarzwald. Als ob es der schlechten Omen nicht genug gewesen wäre, kam von Kerstin die Nachricht, dass sie es nicht rechtzeitig zu Spielbeginn in die Halle schaffen werde und erst im Laufe der ersten Halbzeit eintreffen wird. Trotz der ungünstigen Ausgangslage wollte man beim letztjährigen Tabellensechsten ein gutes Spiel zeigen und sich achtbar aus der Affäre ziehen.

Das Spiel begann auf beiden Seiten etwas zerfahren. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es das erste Saisonspiel war und noch nicht Alles von Beginn an rund lief. Bis zum 2:2 war das Spiel noch ausgeglichen. Dann aber konnte sich der TV Todtnau mit drei Toren in Folge absetzen. Das war auch deshalb möglich, weil die offensive Abwehrformation der Todtnauerinnen Probleme bereitete. Es war zu wenig Bewegung ohne Ball im Angriffsspiel der SG, so dass es zu Ballverlusten kam. Danach fing man sich allerdings wieder und bis zum Stand von 9:7 waren beide Mannschaften abwechselnd erfolgreich. Eine Zwei-Minuten-Strafe kurz vor der Pause erlaubte es den Damen aus dem Schwarzwald sich auf fünf Tore zum Pausenstand von 12:7 abzusetzen. Bis dahin hatte man sich gut gehalten und wollte die zweite Halbzeit ebenso offen gestalten.

Das sollte allerdings nicht gelingen. Man erzielte zwar das erste Tor, aber danach war bedingt durch Abspiel- und einiger technischer Fehler, sowie nicht konsequenter Abwehrleistung erstmal nichts zu holen. Der Gegner erzielte in dieser Phase sieben Tore in Folge. Beim 19:8 war klar, dass es ab nun nur noch darum ging nicht komplett abgeschossen zu werden. Kurzfristig riss man sich nochmal zusammen und konnte auf 20:11 verkürzen. Nun machten sich aber so langsam die fehlenden Alternativen bemerkbar. Es fehlte den Spielerinnen einfach die Kraft sich erfolgreich dem Druck des TV entgegen zu stemmen. Es folgte eine weitere Serie von vier Treffern in Folge des Gastgebers. Bis zum Spielende standen zwei eigenen Treffern noch drei Treffer der Todtnauerinnen gegenüber. Das Spiel endete mit einer letztendlich verdienten 27:13 Niederlage. Auch die drei verworfenen Siebenmeter hätten das Ergebnis nicht wirklich verschönern können.

Am nächsten WE steht nun das Duell mit der Zweiten Mannschaft des TB Kenzingen auf dem Plan. Auf dem Papier ein Gegner auf Augenhöhe. Allerdings bedarf es dazu einer Leistungssteigerung um die ersten Punkte einzufahren.

Es spielten:

Christine; Tami, Leonie (3/1), Anastasia (1), Kerstin (1), Svenja (2), Mona (6/1), Annette, Anne, Julia

 

Bericht: Lauby

Damen II beenden die Runde als Tabellenzweite

SG Wa/De II – SG Köndringen/Teningen     22:10 (9:4)

Am letzten April-Wochenende stand auch für die Damen II das (vorerst) letzte Spiel der Saison 2012/2013 an. Die Vorzeichen waren klar. Nach dem Punktverlust vor zwei Wochen in Gundelfingen durfte man keinen Weiteren  liegen lassen um den 2. Tabellenplatz, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt, zu behalten. Denn zeitgleich spielten die Löwinnen aus Heitersheim (die einen Punkt hinter der SG lagen) gegen die HG Müllheim/Neuenburg und es war davon auszugehen, dass sich der Tabellendritte keine Blöße geben wird.

Zu diesem entscheidenden Spiel waren die Damen aus Köndringen und Teningen in der Kastelberghalle zu Gast, die bislang lediglich vier Punkte ergattern konnten. Es sah also alles nach einer leichten Aufgabe aus, zumal der Gegner mit nur sechs Feldspielerinnen antrat. Trotzdem musste man hellwach sein.

Das erste Tor erzielten dann auch die Gäste. Ein böses Omen? Nein, ganz im Gegenteil. Die nächsten vier Treffer gingen auf das Konto der Heimmannschaft und man hatte sich eine 3-Toreführung herausgespielt. Erst jetzt gelang den Damen aus Köndringen/Teningen der nächste Treffer. Diesem lies man aber gleich wieder eine Serie von 3 Eigenen folgen. Beim 7:2 war der erste wirklich beruhigende Vorsprung auf der Anzeigentafel zu sehen. Bis zur Pause erzielten beide Mannschaften noch jeweils zwei Tore, so dass mit einem Spielstand von 9:4 die Seiten gewechselt wurden.

In der Pause wurden dann einige kleine Probleme angesprochen, die in der zweiten Halbzeit besser gemacht werden sollten. Zudem war die Ansage, dem Gegner gleich den Zahn zu ziehen. Nicht dass der durch eine kleine Serie eventuell nochmal Hoffnung schöpft. Und anscheinend hatte die Mannschaft ihrem Trainer (ausnahmsweise) zugehört.

In der zweiten Halbzeit erzielte man die ersten fünf Treffer und konnte den Vorsprung aus zehn Tore (14:4) ausbauen. Und das obwohl die Gegnerinnen nun offensiver deckten, was der Mannschaft des Öfteren Probleme bereitet. Aber auch darauf stellte sich die Mannschaft ein. So berauscht von der hohen Führung erlaubte man dem Gegner dann aber selbst eine kleine Serie und musste drei Treffer in Folge zum 14:7 hinnehmen. Es war aber nur eine kurze Phase und man fing sich wieder. Über 16:7, 18:8 und 20:10 brachte man das Spiel ohne weitere Probleme nach Hause. Mit dem deutlichen Ergebnis von 22:10 wurde das Spiel abgepfiffen.

Zu erwähnen ist noch dass mit Katrin Lichtle wiederum eine Spielerin aushalf, die nicht beständig zum Kader gehörte. Die Damen II bedanken sich in diesem Zuge auch nochmal bei Heide Friedrich und Daniela Baumer, die in den letzten Spielen zur Verfügung standen. Auch ein Debüt konnte im letzten Spiel noch gefeiert werden. Anastasia Hergarten stand zum ersten Mal auf der Platte, nachdem sie seit ein paar Wochen im Training war und sich entschloss bei der SG spielen zu wollen.

 

Es spielten:

Christine; Marina, Catrin (3), Laura, Annette (1), Tami (5), Katrin, Krissy (4), Leonie (6/2), Anne (1), Anastasia (2) und Kerstin

 

Bericht: Lauby

Fotos: Toni

 

P.S.: Theoretisch stünden nun noch die Aufstiegsspiele in die Bezirksklasse gegen die zweite Mannschaft der SG Maulburg/Steinen an. Unter der Woche erreichte uns aber die Nachricht, dass die SG Maulburg/Steinen verzichtet und wir somit in der nächsten Saison in der Bezirksklasse spielen werden!

Unentschieden beim Angstgegner – Aufstiegstraum lebt weiter

 

TV Gundelfingen – SG Wa/De II         17:17 (11:9)

 

Am vergangenen Wochenende stand das vorletzte Saisonspiel beim Angstgegner aus Gundelfingen an. Die Vorzeichen waren klar. Da man gegenüber dem Drittplatzierten aus Heitersheim das schlechtere Torverhältnis hat, musste eine Niederlage vermieden werden. Nur so wäre die Relegationsspiele zu erreichen. Zumindest personell konnte man aus dem Vollen schöpfen. Alle Spielerinnen an Bord und zudem konnte man auf Dani und Heide zurückgreifen.

Vorgenommen hatte man sich aus einer kompakten Abwehr zu spielen und wenn möglich einige leichte Tore durch Gegenstöße zu erzielen. Leider bekam man den gegnerischen Rückraum aber nicht wirklich in den Griff und erlaubte einige freie Würfe, die dann auch genutzt wurden. Vorne spielte man sich zwar einige gute Chancen heraus, konnte dies aber nicht immer nutzen. So konnte sich der Gegner  nach dem 2:2 auf 4:2 abzusetzen. Bis zum 7:5 ging es hin und her. Einem eigenen Torerfolg folgte immer ein Gegentreffer. Dann gelang es drei Tore in Folge zu erzielen und beim 7:8 zum ersten Mal in Führung zu gehen. Es folgte aber umgehend der Ausgleich. Man ging mit 8:9 nochmals in Führung, erlaubte dann dem Gegner aber noch vier Tore und ging mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause. In derselben nahm man sich vor konsequenter in der Abwehr zu arbeiten und im Angriff die sich bietenden Chancen besser zu nutzen. Man legte auch gut los und konnte mit zwei Toren den Ausgleich wieder herstellen. Kassierte dann aber  gleich wieder zwei Tore in Folge. Erzielte ebenfalls wieder zwei eigene zum 13:13. Die Damen aus Gundelfingen konnten dann nochmal mit 14:13 in Führung gehen. Ein kleiner Zwischenspurt mit drei eigenen Toren führte zur 14:16 Führung. Dies war aber auch nur deshalb möglich, weil Dani drei Siebenmeter und einige frei Würfe parierte. Dann folgte aber wieder eine Phase in der man keinen Treffer erzielen konnte und dem Gegner die Chance gab den Ausgleich zu markieren. Beide Seiten erzielten noch jeweils einen Treffer und so ging es beim Stand von 17:17 in die Schlussphase. Die Damen aus Gundelfingen mussten die letzten beiden Minuten in Unterzahl agieren und konnten auch deshalb ihren Angriff nicht mit einem Torerfolg abschließen. So kam man bei noch 50 Sekunden Spielzeit auf der Uhr in Ballbesitz. 22 Sekunden vor Schluss nahm man noch den Team-Timeout. Auf keinen Fall wollte man nochmal den Ball abgeben und zumindest diesen einen Punkt mitnehmen. Und doch kam es anders. Wenige Sekunden vor Schluss gab man den Ball doch nochmal her. An der Mittellinie konnte man die gegnerische Spielerin glücklicherweise stoppen und die Zeit lief ab. Der direkte Freiwurf brachte nichts mehr ein und der Punkt wurde mit nach Hause genommen.

Durch dieses Unentschieden besteht weiter die Chance auf die Relegation. Am 27.04. steht nun das letzte Saisonspiel vor den möglichen Relegationsspielen an. Man empfängt zuhause die Damen aus Köndringen/Teningen. Nominell sollte es eine einfache Aufgabe sein, da man gegen den Tabellenvorletzten antritt, der bis dato nur vier Punkte einfahren konnte. Allerdings sollte man in der jetzigen Situation keinen Gegner unterschätzen.

Es spielten:

Christine, Dani; Marina (4), Catrin, Laura (2),  Mona (2/1), Annette (2), Julia, Tami (2), Anne (1), Heide (1), Krissi, Leonie (2/1), Kerstin (1)

 

Bericht: Lauby

Damen II quälen sich zum Sieg

 

HG Müllheim/Neuenburg II– SG Wa/De II   10:13 (6:6)

 

Nach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Wochenende im Spiel um Platz Zwei, wartete nun mit der Zweiten Mannschaft der HG Müllheim/Neuenburg ein vermeintlich leichter Gegner. Bis dato hatten die Damen aus dem Markgräflerland aus 11 Spielen lediglich 7 Punkte ergattern können. Nichtsdestotrotz muss man jeden Gegner respektieren. Also nahm man sich vor auch in diesem Spiel so zu Werke zu gehen, als ob man gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte spielt.

Zwischen „vornehmen“ und „umsetzen“ liegen aber manchmal Welten. In der ersten Viertelstunde des Spiels lies man vor allem in der Abwehr das nötige Engagement vermissen. Zu leicht konnte der Gegner einfache Tore erzielen. Zudem konnte man im Angriff einige gute Möglichkeiten nicht nutzen. So lag man nach knapp 15 Minuten mit 5:2 im Hintertreffen. Dann kam aber wieder das andere Gesicht der Mannschaft zum Vorschein. Die Abwehr stand besser und erlaubte dem Gegner nur noch ein weiteres Tor. Selbst nutzte man die sich bietenden Chancen nun etwas besser und konnte bis zur Halbzeitpause das Spiel wieder ausgleichen.

In der zweiten Halbzeit wollte man an die letzte Viertelstunde anknüpfen, gute Abwehrarbeit zeigen und wenn möglich einige einfache Tore erzeilen. Eine Viertelstunde lang gelang das auch sehr gut. Dem Gegner wurde bis zur 45. Spielminute kein Torerfolg gegönnt und auch wenn man ab und zu an der guten Torfrau der HG scheiterte markierte man fünf Treffer in Folge. Beim Stande von 6:11 sah es also so aus, als ob man das Spiel in den Griff bekommen hätte. Aber aus welchem Grund auch immer verlor man im Angriff wieder den Faden und gestattete dem Gegner wieder zurück ins Spiel zu kommen. In dieser Phase spielte man nicht geduldig genug und nahm viele Würfe aus Halbchancen. Dadurch gab man den Markgräflerinnen die Gelegenheit zu leichten Kontertoren zu kommen. Aus dem Positionsspiel heraus stand die Abwehr aber weiterhin und somit kamen die Damen aus Müllheim und Neuenburg nicht mehr näher als bis auf drei Tore heran. Als Fazit bleibt, dass man 30 starke Minuten hatte, die gegen diesen Gegner reichten.

Als nächstes wartet nun Mitte April das Derby in Gundelfingen. Dort muss man auf jeden Fall über 60 Minuten eine konzentrierte Leistung zeigen, sonst gerät der zweite Tabellenplatz nochmal in Gefahr. Aufgrund des deutlich schlechteren Torverhältnisses gegenüber Heitersheim, darf man sich keine Niederlage erlauben. Zudem gilt es die derzeitige Serie weiter auszubauen. In 2013 hat man schließlich noch keinen Punkt abgeben müssen.

Es spielten:

Christine; Leonie (2), Marina, Catrin (1), Laura, Mona (2/1), Annette (4), Julia, Tami (3), Krissi, Anne (1)

 

Bericht: Lauby

Damen II mit Sieg im Kampf um Platz 2

SG Wa/De II – HBL Heitersheim                  18:10   (8:7)

Am vergangenen Samstag empfingen die Damen II die Löwinnen aus Heitersheim. Das Hinspiel hatte man zwei Tage vor Heilig Abend bestreiten müssen und dabei auf einige Spielerinnen verzichten müssen, die diesmal wieder zur Verfügung standen. In diesem Spiel musste man auch die letzte Niederlage hinnehmen.

Beide Mannschaften gingen als Tabellenzweiter und -dritter mit jeweils fünf Verlustpunkten in die Partie. Kurz vor Saisonende und bei nur noch wenigen ausstehenden Spielen, war klar, dass der Sieger der Partie einen riesigen Schritt im Kampf um Platz Zwei machen würde. Da der zweite Platz zu Relegationsspielen zum Aufstieg in die Bezirksklasse berechtigt, ging es hier auch nicht nur um die vielzitierte Ehre.

Entsprechend konzentriert ging man auch in die Begegnung, fand schnell den Rhythmus und konnte mit 4:1 in Führung gehen. Danach verlor man aber immer wieder mal den Faden und es entwickelte sich ein Spiel, in dem es hin und her ging. Zuerst verkürzten die HBL-Damen auf 4:3, dann legte man zum 6:3 wieder vor um kurz vor der Halbzeitpause doch noch den 7:7-Ausgleich hinnehmen zu müssen. Immerhin gelang noch ein Treffer, so dass man mit einer Ein-Tore-Führung in die Halbzeitpause gehen konnte. Da man grundsätzlich nicht schlecht gespielt hatte, galt es ein paar Unkonzentriertheiten im zweiten Abschnitt abzustellen und ansonsten so weiterzuspielen. Das gelang auch gut und nach dem 9:8 konnte man eine kleine Serie starten und sich mit fünf Treffern in Folge auf 14:8 absetzen. Durch die sicher stehende Abwehr und eine mal wieder überzeugende Christine im Tor nahm man den Heitersheimer Damen die Möglichkeiten nochmal ins Spiel zurück zu kommen. Bis zum Ende des Spiels erlaubte man dem Gegner nur zwei weitere Tore, erzeilte selbst noch vier Treffer, so dass am Ende ein 18:10-Sieg heraus sprang.

Jetzt gilt es die letzten drei Saisonspiele ebenfalls noch erfolgreich zu bestreiten um den zweiten Tabellenplatz auch zu behalten.

Ein besonderer Dank geht noch an Dani und Heide, die sich bereit erklärt hatten, die Mannschaft in diesem Spiel zu unterstützen und wenn es notwendig gewesen wäre auch gespielt hätten.

Es spielten:

Christine, Dani; Marina (1), Catrin (1), Mona (5/1), Annette (2/1), Julia, Tami (2), Leonie (3/1),  Krissi (2), Kerstin (1), Anne (1), Heide

 

Bericht: Lauby

Damen II mit Sieg im Spitzenspiel

 

SG Wa/De II – ESV Freiburg    21:20 (11:10)

 

Am vergangenen Samstag hieß man in der Waldkircher Kastelberghalle mit dem ESV Freiburg die einzig weitere ungeschlagene Mannschaft in der Kreisklasse Nord willkommen. Verzichten musste man in diesem Spiel leider auf Marina, Laura und Carina, sowie die schon seit längerem ausfallenden Judith und Ala. Dafür durfte man im Kader die Jugendspielerinnen Franziska, Theresa, Leonie und Svenja begrüßen. Des Weiteren gab auch Kerstin ihr Saisondebüt.

Obwohl jedem bewusst war, dass es ein schweres Spiel werden würde und man nur eine Chance hat, wenn man konzentriert und konsequent zu Werke geht, lies man genau dies in den ersten 15 Minuten vermissen. In der Abwehr fehlte die Absprache, so dass sich immer wieder Lücken im Verbund ergaben, die von den ESV-Spielerinnen genutzt wurden. Vorne fehlte die Präzision im Abschluss. So fiel es dem ESV relativ leicht einen Vorsprung herauszuspielen. Beim 4:9 war man mit 5 Toren im Hintertreffen. Dann aber stand man in der Abwehr besser und nutzte auch im Angriff die sich bietenden Chancen. Bis zum Seitenwechsel erlaubte man dem Gegner nur noch einen Torerfolg und konnte sich selbst 7-mal auf das Scoreboard bringen. Somit ging man mit einer 11:10-Führung in die Pause.

Für die zweite Halbzeit nahm man sich vor, nicht noch einmal einen solch miserablen Start hinzulegen. Das gelang auch und bis zum 13:13 war es ein ausgeglichenes Spiel. In der Folgezeit setzte man sich mit einem kleinen Zwischenspurt auf 16:13 ab. Diese Führung baute man bis zum 20:15 kontinuierlich aus. Etwa fünf Minuten vor Schluss schien das Spiel beim Stand von 21:17 entschieden. Allerdings mobilisierten die Spielerinnen des ESV noch mal die letzten Reserven und waren eine Minute vor Spielende beim Stand von 21:19 im Ballbesitz. Durch einen 7-Meter konnte auf 21:20 verkürzt werden. Bei noch ca. 30 Sekunden auf der Spieluhr nahm man noch die verbliebene Auszeit. Da nun klar war, dass von Seiten des ESV eine offene Manndeckung gespielt werden würde, sollte durch viel Bewegung ohne Ball und sichere Pässe die Uhr heruntergespielt werden, ohne den Ball noch mal abzugeben. Dies gelang aber nicht ganz. Ein ungenaues Abspiel sorgte dafür, dass der ESV noch mal in Ballbesitz kam. Den Gegenstoß konnte man allerdings unterbinden und dann war die Zeit auch abgelaufen. Am Ende stand also ein 21:20 Sieg und die Tatsache, dass man nun die einzige noch ungeschlagene Mannschaft ist.

Wie der Spielplan es nun will, steht am kommenden Wochenende gleich das Rückspiel auf dem Programm. Da werden die Damen des ESV natürlich hoch motiviert ans Werk gehen um die Scharte wieder auszuwetzen. Wir werden versuchen das zu verhindern und die Erfolgswelle weiterzureiten.

Es spielten:

Christine; Julia, Catrin, Kerstin (1), Franziska (8/4), Theresa (1), Leonie (1), Svenja (3), Tamara (3), Annette (1), Anne (3), Mona

 

Bericht: Lauby

Damen II mit Sieg zum Auftakt in Emmendingen

 

HC Emmendingen – SG Wa/De II       15:16 (6:7)

 

Am vergangenen Sonntag starteten die Damen II in die Saison 2012/2013. Dabei begab man sich auf die kurze Reise zum HC Emmendingen. Da der HCE als Saisonziel den Aufstieg ausgerufen hat, war klar, dass zum Auftakt gleich ein hartes Stück Arbeit vor einem lag. Zumal man auf Ala (Knieverletzung), Judith (Mutterfreuden), Lisa (Handballpause) und Mona (beruflich verhindert) verzichten musste. Aber immerhin konnte man mit Carina eine „Comebackerin“ wieder in den Reihen begrüßen. Desweiteren standen die beiden Jugendspielerinnen Franziska und Theresa im Kader.

Zu Beginn der Partie merkte man beiden Teams an, dass es sich um das erste Spiel handelte. Es fehlte der Rhythmus im Angriffsspiel, so dass es nach zehn Minuten nur 1:1 stand. Den Rhythmus sollte dann zuerst der HCE finden und sich nach dem 2:2 mit drei Toren in Folge auf 5:2 absetzen. In der Folgezeit fanden aber auch wir ins Spiel und ab dem 6:3 erlaubte man dem Gegner in der ersten Halbzeit kein weiteres Tor. Man selbst konnte aber noch vier Tore erzielen (wobei zwei 7-Meter nicht genutzt wurden) und beim Spielstand von 6:7 ging es in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Halbzeit sollte es wieder so laufen, dass jede Mannschaft kurze Erfolgsphasen hatte. Bis zum 10:10 verlief das Spiel noch relativ ausgeglichen. Dann konnte der HCE nach langer Zeit mal wieder in Führung (12:10) gehen. Aber dadurch lies man sich nicht beirren und kämpfte sich wieder auf 12:12 heran. Dann war allerdings wieder Emmendingen am Zug und konnte sich nochmals auf 14:12 absetzen. Auch hier bewies man Moral und schaffte erneut den Ausgleich zum 14:14. Knapp zweieinhalb Minuten vor Schluss erzielte man das 15:15 und das Spiel stand auf Messers Schneide. Die Abwehr stand allerdings in dieser Phase wieder gut und man kam, nach einem vergebenen Angriff der HCE-Damen, mit noch ca. 1.25 Minuten auf der Uhr wieder in Ballbesitz. Der Ball wurde ruhig nach vorne getragen und bei noch 42 Sekunden zu spielen, nahm man seine Auszeit. Es wurde besprochen, dass man den Ball durch die Reihen laufen lassen sollte um etwas Zeit von der Uhr zu nehmen um dann mit einem Spielzug noch zum Torerfolg zu kommen. Diese Vorgabe konnte allerdings nicht umgesetzt werden und so kam der HCE nach einem verfrühten Fehlwurf nochmal in Ballbesitz. Diesen wollten die Emmendingerinnen mit einem schnellen Gegenstoss nutzen, der aber abgefangen werden konnte. Bei noch 15 Sekunden auf der Uhr hatte man nochmal die Chance auf beide Punkte und nutze Diese auch. Somit feierte man im ersten Spiel einen hart erkämpften 15:16 Auswärtssieg.

Als Fazit bleibt, dass man das erste Spiel gewonnen und eine kämpferisch ansprechende Leistung gezeigt hat, aber auch noch vieles Stückwerk war. Ein großer Dank geht an die beiden „Jungspunde“, die (wie man an den Torschützen sehen kann) maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben. In der kommenden Woche steht das erste Heimspiel gegen den TV Gundelfingen auf dem Programm. Hier sollte eine Leistungssteigerung her, da der TVG so etwas wie der Angstgegner ist und man sich immer schwer tut.

Es spielten:

Christine; Carina (1), Julia, Franziska (5/3), Theresa (2), Marina, Catrin (1), Laura, Tamara (1), Annette (5), Anne (1)

 

Bericht: Lauby