Okt 21 2016

D1 zum Bezirkspokalspiel vom 20.10.2016 gegen Bötzingen

Bezirkspokal Damen, Donnerstag, 20.10.2016, TV Bötzingen –SGWD 10:30  (5:14)

Am vergangenen Donnerstag stand nach einem spielfreien Wochenende die erste Partie um den Bezirkspokal beim Kreisligisten TV Bötzingen an. Bekanntermaßen wurde gegen gleichwertige oder sogar stärkere Gegner bisher immer besser gespielt, wie die Damen in der Vorwoche wieder einrucksvoll beim deutlichen Sieg im SHV-Pokal über den Landesligisten aus Gaggenau bewiesen hatten.

 

Die Damen kamen zunächst nur schwer in das Spiel, vergaben in den ersten Minuten gleich mehrere deutliche Torchancen und konnten so bis zur zehnten Spielminute nicht über ein schwaches 1:2 hinauskommen. Viel zu schnell und unvorbereitet wollte man durch Einzelaktionen Tore erzielen und man konnte von Glück reden, dass die Angriffe und Torwürfe der Gegnerinnen ähnlich erfolglos blieben. Dann aber platzte der Knoten und über 2:6, 4:11 und 5:13 zum Seitenwechel nahm der Torexpress der zuletzt prächtig aufgelegten SG Damen immer mehr Fahrt auf.

 

Die zweite Hälfte begann ähnlich – im Angriff wurden nun einfache Tore durch meist freie Würfe vom Sechsmeter oder aus dem Rückraum erzielt, da die offensiv agierende Abwehr der Gastgeberinnen zuvor clever ausgespielt werden konnte und man als Team zumeist die freie Frau fand. Auch die Abwehr stand nun besser als in Durchgang eins und ließ zusammen mit Dani Baumer im Tor kaum zu, dass Würfe der Bötzinger Damen im Tor untergebracht werden können.

 

Am Ende stand ein Ergebnis von 10:30 auf der Anzeigetafel, was in Anbetracht des fragwürdigen absoluten Harzverbotes und der damit verbundenen Schwierigkeiten auf beiden Seiten ein zufriedenstellendes Ergebnis sein kann. Fragwürdig deshalb, weil bei dem Pokalspiel der Herren im Anschluss nicht wirklich etwas von einem solchen Verbot zu merken war…

 

Bevor es in Sachen Pokalspiel in die nächste Runde geht, liegt der Fokus nun erst einmal wieder auf der Hallenrunde, die die Damen der SG am kommenden Sonntag zu einem der Mitfavoriten auf den Titel, den SF der Eintracht Freiburg 2, führt. Ein deutlich schwererer Gegner, auf den das Trainerduo Strübin/Göppel das Team nun einstellen müssen.

 

SGWD: Baumer, Bludau 10/2, Nübling 6, Prasse 3, Vöttiner 3, Göppel 2, Koch 2/2, Kolbe 1, Strübin 1, Reichmann 1, Bitzenhofer 1, Langusch

Bericht: B. Bludau