Okt 12 2016

Pokalspiel der D1 vom 11. Oktober 2016

SHV Pokal: Damen – Panthers Gaggenau 30:21 (16:10)

 

Am späten Dienstagabend trafen sich die Damen der SG Waldkirch/Denzlingen in der heimischen Waldkircher Kastelberghalle, um eine kleine Sensation vollbringen zu wollen: Einen Sieg im SHV-Pokal gegen die Landesliga-Vizemeisterinnen aus der Nord-Staffel Panthers Gaggenau.

Immer noch krankheitsbedingt etwas geschwächt, aber dennoch mit einem vollen Kader besetzt, wollte man den Liga höheren Gegner eine top Leistung zeigen, um die Gegner etwas „zu ärgern“.

 

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Mit Volldampf und Karacho ging die erste Hälfte der Partie los, ganz zugunsten von der SG, die sofort mit einem 6:2 Lauf klarmachten, wer hier als Sieger von der Platte gehen wollte. Etwas überrascht von dem Tempo, der Laufbereitschaft und dem Wille in der Abwehr, wirkten die Gegnerinnen im Angriff etwas ratlos und probierten infolgedessen vor allem durch eins gegen eins Aktionen den Abwehrverbund der SG-Damen auseinanderzuziehen, was aber meist nicht gelang, da eben diese zusammen mit dem Torwart genau wie im vorherigen Spiel gegen die TSV March gut zusammenarbeitete, man sich gegenseitig aushalf und frühzeitig so Aktionen unterbinden konnte.

 

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Allerdings lief es dieses Mal im Angriff wie am Schnürchen und so konnte man durch Laufen ohne Ball und in die richtige Lücke stoßen meist eine Spielerin in eine freie Wurfposition vom sechs Meter bringen, wenn nicht, wurde der Ball über einen Rückraumwurf ins Tor gebracht. So kam es dazu, dass der Vorsprung der Damen immer größer wurde, was man sich vor dem Spiel zwar erhofft hatte, aber auf keinen Fall so erwartet. Allerdings wurden zum Ende der ersten Hälfte hin immer mehr freie Bälle vor dem Tor liegengelassen, sodass es auch noch zu einer höheren, deutlicheren Führung hätte kommen können. Außerdem stellten die Gegner ihre Abwehr fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff von einer defensiven 5:1 auf eine offensive 5:1 gegen unsere Rückraumschützin Belinda Bludau um, was aber gleichzeitig auch mehr Raum für das 5:5 Spiel brachte, womit es zu einem Halbzeitstand von 16:10 kam.

 

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In der Pause wurde neben den vielen positiven Dingen auch wenige Kritik-Punkte der Trainer Fabian Strübin und Dirk Goeppel angesprochen. Gerade die Abwehr, die eigentlich sehr sicher und stabil in der ersten Hälfte stand, sollte noch mehr im Verbund agieren und verschieben. Auch wurde auf die neue Spielsituation im Angriff angesprochen, welche noch mehr Freiräume für ein gutes Angriffsspiel brachte.

 

Zurück auf der Platte wollte man aber nur noch eins: Das Spiel nach sechzig Minuten auch wirklich gewinnen und als „Underdog“ in die nächste Runde einziehen!
Obwohl so langsam die Kräfte immer mehr nachließen, wollte man weiterhin um jeden Ball kämpfen und die Führung auch nicht mehr aus der Hand geben.
Allerdings häuften sich in der zweiten Hälfte die Fehler auf Seiten der SG. Würfe wurden in den falschen Momenten genommen, und auch einige technische Fehler schlichen sich in den Angriff der SG, was den Damen aus Gaggenau die Chance gab, noch einmal heranzukommen und die Partie doch noch zu drehen. Dies wollte man allerdings so nicht zulassen, sodass man auch weiterhin in der Abwehr zupackte, und so die meisten Würfe und Chancen der Panthers verhindern konnte, auch wenn nun mehr Tore auf Seiten der Gäste fielen als in der ersten Hälfte.
Dennoch fand man sowohl im Angriff als auch in der Abwehr immer neue Lösungen zu den Problemen oder Aufgaben, die die Gegnerinnen der SG stellten, sodass man sich nach Abpfiff mit 30:21 voneinander verabschiedete.

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Es spielten:
Sabrina Unmüßig; Belinda Bludau 9/3, Lisa Kolbe 6, Jana Meyndt 3, Christiane Nübling 4, Katrin Lichtle 1, Lilith Blum, Theresa Ruf 3, Natalie Vöttiner 2, Alicia Goeppel, Silvia Bitzenhofer 2, Annette Koch

Bericht: S. Unmüßig