Mai 01 2016

Damen1 wird Vizemeister im Bezirkspokal 2015-16

Damen 1 erreichen den zweiten Platz im Bezirkspokal

Halbfinale:
SFE Freiburg – Damen 1 18:23 (9:9)

Zu einer vergleichsweisen frühen Zeit traf man sich in der Kastelberghalle in Walkirch, um das erste Halbfinale des Final Four Turniers auszutragen. Dabei war jeder der Mitspielerinnen klar, dass man in diesem Spiel, gegen den Meister aus der Landesliga, alles geben musste, um als Underdog und Sieger vom Platz zu gehen. Dennoch war die Ansprache der Trainer vor dem Spiel deutlich: Wir wollen gewinnen! Und wir werden gewinnen! Durch eine sichere Abwehr heraus sollten sich Bälle erobert werden, die dann durch geübte Spielsituationen in Tore verwertet werden sollten.
Zwar konnte die  Mannschaft aus Freiburg in den ersten paar Minuten noch mit zwei Toren vorwegziehen, doch setzte man genau das um, was zuvor besprochen wurde, was teils in schönen herausgearbeiteten Einzelaktionen oder durch Pässe an den Kreis in Tore umgewandelt wurde. Beim Stand von 3:3 wechselte zum ersten Mal die Führung und in den folgenden 10 Minuten konnte man diese auf drei Tore ausweiten. Zwar gab die Abwehr manchen Spielerinnen der SFE noch zu viele Möglichkeiten, was für die Gegnerinnen in einfachen Toren aus dem Rückraum resultierte, aber nachdem die Eintracht wieder ausgleichen konnte und man mit 9:9 in die Kabinen ging, wurde auch dies in der zweiten Hälfte immer weiter verbessert, sodass sich die Damen aus Freiburg an der Abwehr der SG bald die Zähne ausbissen. Auch im Angriff lief für die Austräger des Turniers alles wie am Schnürchen. In einem guten Lauf konnte man sich sogar teilweise auf sechs Tore absetzen, um dann kurz vor Ende den Sack schon zugemacht zu haben, sodass die Eintracht nur noch auf fünf Tore wieder herankam.
Das, was man zuerst nicht erwartet hätte, war nun eingetreten: Zwei mal gegen den Landesliga Führenden gewonnen (im Viertelfinale die HG Müllheim/ Neuenburg, beim damaligen Stand der Tabelle Erster), und ein paar Stunden später im Finale um den Bezirkspokal stehen.

Es spielten: Katharina Langenbach, Sabrina Umüßig; Belinda Bludau 9/4, Lisa Kolbe 2, Christiane Nübling 7, Janice Jablonski 1, Kathrin Lichtle 1, Anne Reichmann 1, Silvia Bitzenhofer 1/1, Alicia Goeppel, Natalie Vöttiner 1, Caterina Goeppel

 

Finale:
Damen 1 – TV Todtnau 14:24 (8:14)

Nach einer mehrstündigen Pause, in der der zweite Finalgegner und der dritte Platz ermittelt wurden, kam es dann zum großen Finale, in dem der TV Todtnau als Landesligamannschaft klarer Favorit war. Dennoch war die Message der Trainer Fabian Strübin und Konstantin Schäfer wieder dieselbe: Wir wollen gewinnen! Wir wollen Todtnau ärgern!
Allerdings startete man nicht so in die Partie, wie man wollte: Viele technische Fehler und genau das Gegenteilige von dem, was im Halbfinale zum Erfolg geholfen hat. Schon nach sieben Minuten kam die erste Auszeit der SG, in der genau diese Dinge angesprochen wurden. Vor allem die Abwehr war löchrig und ging zu wenig auf die Schlüsselspieler des TV Todtnau heraus, sodass sich Todtnau in der ersten Hälfte schnell einen fünf Tore Vorsprung herausspielen konnte. Dies wollte man nicht so auf sich sitzen lassen, und spielte in der Mitte der ersten Hälfte einen besseren Handball als zu Beginn, auch wenn die Leistung einfach nicht mehr an das Halbfinalspiel anknüpfen konnte. Immer wieder spielten die Gäste Bälle in der Abwehr heraus, die durch einfache Tempogegenstöße verwandelt wurden. So kam es auch, dass man zur Halbzeitpause mit einem 6 Tore Rückstand in die Kabinen ging.
In der Kabine wurde vor allem auf die Abwehr eingegangen, und dass man im Viertelfinale gegen Müllheim/Neuenburg noch kurz vor Ende der Partie auch mit sechs Zählern hinten lag. Sechs Tore konnten innerhalb der 25 Minuten Spielzeit der zweiten Hälfte also noch locker egalisiert werden.
Allerdings erwischten die Damen der SGWD wieder keinen Traumstart. Die Fehlerquote war immer noch sehr hoch, und auch wenn die Abwehr jetzt um Längen besser stand, konnte man den Rückstand nicht weiter aufholen, da Todtnau konsequent in die erste und zweite Phase lief und die Kräfte auf Seiten der SG immer mehr nachließen. So kam es auch, dass in den letzten 15 Minuten die Gäste einen 1:6 Lauf hinlegten, und somit völlig verdient den Bezirkspokal mit in den Schwarzwald nehmen konnten.
An dieser Stelle noch eine gute Besserung an Lena Walleser, die sich auf Seiten des TV Todtnau, ganz zu Beginn des Spiels sich schwer am Knie verletzte. Wir hoffen das Beste!

 

Damen1 Vizemeister im Bezirkspokal 2015-16x

Es spielten:
Katharina Langenbach, Sabrina Unmüßig; Belinda Bludau 7/3, Lisa Kolbe 2, Christiane Nübling 2, Janice Jablonski 2, Kathrin Lichtle, Anne Reichmann, Caterina Goeppel, Alicia Goeppel 1, Silvia Bitzenhofer, Natalie Vöttiner

Bericht: Sabrina Unmüßig