Mrz 19 2017

SGWD verschafft sich Luft

Mit dem dritten Sieg in Folge verschafft sich die SG Waldkirch/Denzlingen weiter Luft im Kampf um den Klassenerhalt. Gegen die Drittligareserve aus Köndringen und Teningen gelang der Strübin-Sieben ein weiterer Derbyerfolg.

Trainer Sebastian Strübin betitelte dieses Spiel schon in der Trainingswoche als „wichtigstes Spiel der Rückrunde“. Dementsprechend motiviert gingen die Elztäler dann auch in die Partie. Das dies allerdings kein Selbstläufer werden würde, wurde in den ersten Minuten schon klar. Die Drittligareserve agierte gewohnt aggressiv in der Abwehr und spielstark im Angriff. Allen voran Gästespielmacher Sebastian Endres war nur schwer in Zaum zu halten. Allerdings zwang die Abwehr um Schlussmann Armin Philipp die Gäste immer wieder zu schweren Torabschlüssen, welche pariert wurden und in einer schnellen ersten oder zweiten Phase in Tore umgemünzt wurden. Vor allem Rechtsaußen Krunoslav Pahanic zeigte sich reaktionsschnell und konnte immer wieder gekonnt über den schnellen Gegenstoß abschließen. Nach einer ersten 3-Tore Führung nahm die Gastmannschaft eine Auszeit, woraufhin die Führung bis zum 11:11 wieder egalisiert wurde. Doch ein weiterer konzentrierter Spielabschnitt sorgte dafür, dass die Elztäler zur Pause auf 15:11 davon ziehen konnnten.

In Halbzeit zwei entwickelte sich dann ein zerfahrenes Spiel. Beide Mannschaften nahmen einen Spieler in Manndeckung, sodass kein wirklicher Spielfluss aufkommen konnte. Viele kleine und auch herbere Fouls sorgten zudem zunehmend für Derby-Stimmung. Das Team von Trainer Strübin agierte jedoch weiterhin mit kühlem Kopf und nutzte den Platz, der sich durch die Manndeckung aufbot immer wieder geschickt. In den letzten Minuten versuchte Gästetrainer Jonas Eble noch einmal alles und setzte den siebten Feldspieler ein. Als dann aber Torhüter Patrick Esterhazy aus eigenem Gehäuse ins leere Tor zur 26:21 Führung traf, war der nächste Derbysieg besiegelt.

„Das war wahrlich kein schönes Spiel, aber auch solche Spiele muss man gewinnen. Gerade wenn man die Klasse halten will.“, zeigte sich Jan Disch nach Abpfiff sichtlich erleichtert.

Nun will die SG mit drei Siegen im Rücken und viel Schwung nach Sinzheim reisen und den nächsten Sieg einfahren. Hierzu braucht man allerdings eine ähnlich starke Leistung wie noch vor zwei Wochen gegen Muggensturm, denn auch der BSV zählt an guten Tagen sicherlich zu den besten Mannschaften der Liga.

Tore SGWD: Philipp, Esterhazy 1 (beide Tor), Pahanic 5, Schmieder 5, Mittendorf 4/3, T. Hoch 3, Fahrländer 3, P. Hoch 2, Disch 1, Schmidberger 1, Lehmann 1, Bludau, Risse

Mrz 13 2017

Wichtiger Derbysieg

Im Breisgau-Derby gegen den TB Kenzingen konnte die SG am vergangenen Wochenende einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Es war ein steiniger und mühsamer Weg in der Üsenberghalle.

Andreas Fahrländer, Patrick Hoch und Kai Mittendorf: Allesamt angeschlagen oder abwesend während den Trainingseinheiten vor dem Derby. Also wahrlich nicht die besten Vorzeichen für dieses richtungsweisende Spiel. Nichtsdestotrotz gingen die Elztäler hochmotiviert in die Partie.

Von Anfang an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber den etwas besseren Start hatten. Die Routiniers aus dem Breisgau erarbeiteten sich immer wieder geschickt offene Wurfsituationen und auch in der Abwehr wurde auf BWOL Niveau zugepackt. Die SG war sehr bemüht daran ihren Plan umzusetzen: Ballverluste provozieren und diese dann möglichst schnell in Tore ummünzen. Dies funktionierte jedoch nicht wirklich fehlerfrei, denn immer wieder waren es die Elztäler selbst, die leichte Ballverluste produzierten und so den TBK zu einfachen Gegenstößen einlud. Folgerichtig führten die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt mit 10:8. Die Mannen um Trainer Sebastian Strübin ließen aber nicht locker und glichen zur Halbzeit, angetrieben von den lautstarken Fans, wieder aus.

In Halbzeit zwei sollte der Plan weiter konsequent umgesetzt werden. Im Hinblick auf die etwas luftige Bank der Kenzinger spielten die Kandelstädter weiter ihr Spiel. Simon Lehmann knüpfte an die starke Leistung gegen Muggensturm an und erzielte auch zu Beginn der zweiten Hälfte wichtige Treffer für die SG. In der Abwehr stand die Strübin-Sieben nun noch aggressiver, jedoch fand der Ball manchmal auf unerklärliche Weise weiterhin das Tor. So blieb das Spiel bis in die Schlussphase ungemein eng. Viele Zeitstrafen erschwerten es der SG den Sack endgültig zuzumachen. Als die Anzeigetafel dann zwei Minuten vor Schluss den Spielstand von 23:25 anzeigte, war die Mannschaft aus dem Elztal zu 100 % gewillt diese Punkte mitzunehmen. Letztendlich wurde es zwar noch eine Zitterpartie, aber die zwei ganz wichtigen Derbypunkte wurden trotzdem eingefahren.

Nun hat die SG fünf Punkte Vorsprung zu den Abstiegsrängen und will jetzt im nächsten Derby gegen die Drittligareserve aus Köndringen/Teningen unbedingt nachlegen. Das Spiel findet kommenden Samstag um 20:00 Uhr in der Sporthalle Denzlingen statt.

Tore SGWD: Philipp, Esterhazy (beide Tor), Schmieder 5, Disch 4, Lehmann 4, T. Hoch 3, P. Hoch 2, Bludau 2, Schmidberger 2, Engler 1, Fahrländer 1, Mittendorf 1/1, Risse, Pahanic

Mrz 12 2017

Damen 1 zum Spiel in Zähringen

TSV Freiburg Alemannia Freiburg Zähringen – 13:21 (16:10)

 

Nach dem sehr deutlichen Hinspiel Ergebnis trat man nun die schwere, aber dafür sehr kurze Auswärtsfahrt nach Zähringen an. Der Mannschaft waren dabei die Auswärts-Ergebnisse der letzten paar Jahre dabei sehr wohl bekannt, und auch bewusst war jedem Einzelnen, dass es einen harten Fight geben würde, bis der Sieger dieser Partie feststehen würde.

Mit der gewohnten Formation traf man auf eine doch recht offensiv deckende Freiburger Mannschaft. Der erste Teil der ersten Spielhälfte wurde dabei sehr gut offensiv gestaltet, indem immer wieder schön vorbereitete eins gegen eins Aktionen zum Durchbruch und Torerfolg führten. Schnell konnte man sich so auf ein 2:6 absetzen, was dann auf Seiten der Zähringer ein Time-Out erzwang, um sich noch einmal zu besinnen. Diese Auszeit schien gefruchtet zu haben, denn nun stand die Abwehr der Zähringer weit besser im Verbund, was es den Waldkirch/ Denzlingerinnen nun deutlich schwerer machte, zum Torwurf zu kommen und so einige Chancen vergeben wurden. Dabei stand die Abwehr der SG-lerinnen größtenteils sehr kompakt, kam aber gegen teils rückzugsschwache Zähringerinnen nicht schnell genug in die erste und zweite Welle, was darin resultierte, gegen die besser und auch jetzt kämpferischere Abwehr der Heimmannschaft agieren zu müssen. Dennoch schafften es die Damen, mit einem vier Tore Vorsprung in die Halbzeit, wo noch einmal darauf eingegangen wurde, einen flotten, aber sicheren Ball in den Angriff mitzunehmen, und auch das eigene Rückzugsverhalten im Blick zu behalten. Denn gerade am Ende der ersten Hälfte gelangen der Zähringer-Mannschaft zu viele Tore aus der ersten bzw. zweiten Phase.

Die Pause schien zuerst einmal der SG gut getan zu haben. Über einen guten Lauf zog man erst einmal auf sieben Tore zum 7:14 davon. Danach schien man sich aber ein bisschen auf der erbrachten Leistung auszuruhen, so sickerte die Torgefahr der einzelnen Spieler teils gen Null und auch der Wille, ein Tor zu erzielen, war erst einmal verschwunden. Dies nutzten die Damen aus Freiburg auch gnadenlos aus, um nun selbst einen kleinen Lauf zu starten, um mit einem drei Tore Rückstand nun wieder in deutlicher Schlagdistanz zu sein.
Dies ließen sich die SG-lerinnen allerdings nicht gefallen und starteten noch einmal eine Schlussoffensive zum 13:21 Endergebnis.
Mit nur 13 Gegentoren spielte die sehr gute Abwehr und die überragend spielende Torhüterin Kate Langenbach der Waldkirch/ Denzligerinnen dabei eine sehr große Rolle zum Sieg, was auch in die nächsten wichtigen Wochen gegen Kappel und den ESV mitgenommen werden muss.

 

Es spielten:
K. Langenbach, S. Unmüßig,; B. Bludau 10/3, C. Nübling 3, L. Kolbe 2, T. Ruf 2, L. Bär 2, L. Schreck 1, S. Bitzenhofer 1, K. Lichtle, A. Goeppel, J. Strübin

 

Bericht: S. Unmüßig

Mrz 10 2017

Einladung zur SG-Jahreshauptversammlung

… zum Geschäftsjahr 2016 mit Aussicht auf die nächste Saison:

Mrz 07 2017

Damen 1 gegen SF Eintracht Freiburg am 04.03.2017

Damen – SFE Eintracht Freiburg II 22:17 (10:8)

 

Mit nicht ganz so guten Vorzeichen startete man die Partie gegen die Eintracht, um in diesem Spiel alles besser zu machen als im Hinspiel, dass man noch verlor.
Trotz einem nicht ganz vollen Kader, aber dafür einer umso größeren Motivation, den Angstgegner der letzten Jahre zu besiegen, startete man genau so flott in die Partie, wie vom Trainergespann gewollt. Die Abwehr stand sicher und so konnten sich die Damen gegen unsicher im Angriff spielende Gegnerinnen ein ums andere Mal den Ball erobern, gerade da die Vorne-Mitte-Spielerin Lena Schreck einen überragenden Kampf in der Abwehr  hinlegte.
Da im eigenen Angriff allerdings ein ums andere Mal zu wenig Druck gemacht wurde, konnten sich die Damen der SG nicht weiter als vier Tore kurz vor Ende der ersten Hälfte absetzen, wobei die Eintracht Damen noch einmal einen Schlussspurt zum 10:8 hinlegen konnten.

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Klar war, dass in Hälfte zwei deutlich Steigerung des Angriffsspiels gefordert war, um das Spiel gewinnen zu können. Allerdings lagen die Probleme weniger in der Abwehr, die überragend stand, sondern eher im Angriff, der nach Ballgewinnen teilweise nicht schnell genug in die zweite Phase überging, oder auch daran, dass Würfe sich aus ungünstigen Positionen zu ungünstigen Zeiten vergeben wurden.

Zu Beginn der zweiten Hälfte entwickelte sich ein weiter spannendes Spiel, dass nun auch noch eine gewisse Härte in beide Abwehrreihen aufkommen ließ. Davon ließen sich die Waldkirch/ Denzlingerinnen allerdings nicht beirren, jetzt den Angriff zu spielen, den die Trainer sehen wollten. Nach dem Ausgleich in der 42. Minute allerdings, besann man sich auch in der Abwehr wieder auf das, was diese in der ersten Halbzeit auszeichnete und so legten die Damen der SG einen Spurt von 6:2 ein, welchen die Gegnerinnen nicht mehr aufholen konnten in der verbliebenen Zeit, was dann zu einem Endstand von 22:17 führte.

Es spielten:
A. Bertram, K. Langenbach;  B. Bludau 8/2, L. Kolbe 4, L. Schreck 4, C. Nübling 2, T. Ruf 2, A. Goeppel 1, S. Bitzenhofer  1, J. Strübin, J, Meyndt, S. Unmüßig

Bericht: S. Unmüßig

 

Fotos: K.Unmüßig

 

Feb 28 2017

Schnupperkurs in Steinbach

Zweitägiger Lehrgang für Handballtrainer ohne Lizenz in Steinbach

 

Ende letzten Jahres fand an der Sportschule in Steinbach ein Lehrgang für Handballtrainer ohne Lizenz statt. Von unserer SG waren fünf interessierte Teilnehmer dabei, die meisten davon sind bereits in Jugendmannschaften als Co-Trainer und Betreuer aktiv.

Bei Eiseskälte machten wir uns auf den Weg ins nordbadische Steinbach. Dort angekommen, wurden noch schnell die Zimmer bezogen, bevor wir uns in einer der Sporthallen einfanden. Es waren rund 45 Teilnehmer, wobei das Altersspektrum von 14-70 Jahren reichte.

Nach kurzer Begrüßung wurde der Zeitplan und die Gliederung des Kurses vorgestellt. Es gab fünf Themenblöcke: Aufwärmspiele, handballspezifisches Training, abendliches Handballturnier, koordinatives Training und Spielformen. Nur um es kurz zu erwähnen, es gab keinen ausgewiesenen Theorieuntericht, stattdessen wurde gerannt, gesprungen und geworfen. Alle behandelten Trainingsformen wurden variantenreich ausprobiert, um den unterschiedlichen Anforderungen des Jugendtrainings gerecht zu werden. So war für jeden etwas dabei, für den A-Jugendtrainer genauso wie für den Minitrainer.

Die gemeinsamen Mahlzeiten und das Handballturnier boten jedem gute Möglichkeiten, das eigene (Handball-)Netzwerk zu vergrößern und sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen.

Der Lehrgang hat uns allen viel Freude gemacht. Der eine oder andere macht sich auch bereits Gedanken über die Trainerlizenz. So soll es doch sein, um den Kindern der Jugendmannschaften auch in Zukunft ein tolles Training bieten zu können.

Die Teilnehmer der SG WaDe: Florian, Alena, Vicky, Becci, Tobias

 

Abschließend möchten wir uns ganz herzlich beim Verein bedanken, dass die Kosten des Lehrgangs in voller Höhe übernommen wurden.

 

Bericht: Tobias

Feb 22 2017

Bezirkspokalspiel der Damen gegen Todtnau

Zu fast schon gewohnter Pokalfight-Zeit der Damen aus Waldkirch und Denzlingen war am vergangenen Dienstag Abend der Landesligist aus Todtnau zu Gast in der Waldkircher Kastelberghalle, um die zweite Runde im Bezirkspokal auszutragen.
Nach anfänglich verhaltenem Agieren und einigen Pfostentreffern auf beiden Seiten konnten die Gastgeberinnen nach fünf Minuten das erste Tor erzielen. Schnell fanden sie dann ins Spiel und ließen die als sehr torgefährlich eingeschätzten Gäste durch eine sehr starke Abwehrleistung samt überragend aufgelegter Torhüterin schon in der ersten Spielhälfte verzweifeln. Über 4:0, 6:2 und 7:4 dominierten die Damen der SG das Spiel und ließen sich durch eine teils offensive Abwehrstellung der Gäste nicht aus dem Konzept bringen, sondern setzten um was das Trainergespann Strübin/Göppel vorgab. Durch einige kleinere Fehler konnte Todtnau gegen Ende der ersten Spielhälfte jedoch bis auf zwei Tore herankommen und man verabschiedete sich bei 8:6 in die Kabine.

Nach der Pausenansprache nahm der SG-Express Fahrt auf und netzte durch clever gespielte Spielzüge von nahezu allen Positionen ein, während die Abwehr weiterhin stabil stand. Konzentrierte Abschlüsse, eine konsequente und geschlossene Teamleistung in der Abwehr sowie ein unbändiger Siegeswille sorgten in der Folge dafür, dass auch in diesem Spiel der Underdog die Partie am Ende für sich entscheiden konnte und verdient bereits zum vierten Mal in Folge im Final Four um den Bezirkspokal steht. Wann und wo dieser ausgetragen wird steht aktuell noch nicht fest.

SGWD:
Langenbach, Bertram, Bludau 6/1, Meyndt 5, Nübling 3, Schreck 2, Kolbe 2, Prasse 1, Strübin 1, Bitzenhofer, Göppel, Bär

Bericht: Bludau

Feb 10 2017

Handball-Camp in den Osterferien 2017 ist ausgebucht !!!

Es hat sich angedeutet – schon Ende letzten Jahres – bei den vielen frühen Nachfragen, aber auch schon die letzten 3 Jahre, die wir diese Ferienbetreuung in den Osterferien schon anbieten, die Anmeldezahlen sind stetig gestiegen … 25, 28, 35 und nun 42! Wir haben die Obergrenze unserer Kapazität erreicht, die in der Schulsporthalle in Denzlingen, mit dem möglichen Trainer- und Betreuerstab und in der gewünschten Qualität durchgeführt werden kann.

Das ist einerseits eine tolle Nachricht für uns, weil es bestätigt, dass dieses Angebot gut passt, andererseits bestimmt eine kleine Enttäuschung für alle, die zu spät kommen. Wir tun uns selbst aber auch etwas schwer damit Absagen zurückzumelden, weil wir niemand enttäuschen wollen. Aber es geht nicht, wir bitten um Verständnis.

Falls nun noch Anfragen reinplätschern, werden wir diese Kinder auf die Warteliste setzen, denn es kann immer mal passieren, dass wer absagt. Das wäre noch eine kleine Chance.

Ansonsten freuen wir uns jetzt schon auf den 10. April, wenn es wirklich los geht.

 

Euer Handballcamp-Planungsteam

Maren (und Klaus)

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